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Software für das Screen-Recording Freeware-Tools für bewegte Screenshots

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Wer ein Video seines Bildschirms erstellen will, kommt mit dem Snipping Tool von Windows nicht mehr weiter. Es gibt aber zahlreiche Alternativen, die teilweise kostenlos sind.

Es gibt viele Gründe, den Inhalt seines Bildschirms aufzunehmen - zum Beispiel um ein Problem zu dokumentieren oder eine Anleitung für ein Programm zu erstellen. Netzwelt gibt einen Überblick über die im Moment beste Screen-Recording-Software, die kostenlos ist oder sich preislich zumindest im Rahmen hält.

Netzwelt zeigt die besten Screen-Recording-Tools. (Monatge: netzwelt, Bilder: Hersteller)

Das sogenannte Snipping Tool leistet unter Windows Vista und Windows 7 gute Dienste, wenn ein Foto des Bildschirminhalts aufgenommen werden soll. Allerdings hat es einen gewaltigen Makel: Es können im Moment nur statische, aber keine bewegten Bilder aufgenommen werden. Für Screen-Videos gibt es aber eine Reihe exzellenter alternativer Programme, die netzwelt in der folgenden Übersicht zusammengestellt hat.

TipCam

TipCam besitzt wohl die einfachste Oberfläche aller Programme dieser Übersicht. (Quelle: Screenshot)

Einer der beliebtesten Vertreter der Kategorie Screen-Recording-Software ist TipCam, das in der Free-Variante kostenlos ist. Die Pro-Fassung, die Videos auch in HD-Auflösung aufnehmen kann, kostet 99 US-Dollar. Das Programm besticht vor allem durch seine Einfachheit: Im Hauptfenster werden lediglich neun Knöpfe angezeigt, die gesamte Steuerung kann alternativ auch über die Funktionstasten der Tastatur erfolgen. Als Speicherformat steht sowohl FLV als auch AVI zur Wahl, auf Wunsch können Videos auch direkt ins Internet hochgeladen werden. Auch eine Zoom-Funktion zur Hervorhebung wichtiger Video-Inhalte ist vorhanden.

Camtasia

Camtasia bietet einen großen Funktionsumfang, ist allerdings auch nicht ganz billig. (Quelle: Screenshot)

Im Gegensatz zu TipCam, das unter zehn Megabyte groß und nur für Windows verfügbar ist, wirkt Camtasia geradezu gigantisch. Das Programm, das mehr als hundert Megabyte groß ist, läuft nicht nur unter Windows sondern auch auf Mac OS X und besitzt so viele Funktionen, dass die Einarbeitung auf den ersten Blick sehr schwierig wirkt. Haben sich Nutzer erfolgreich durch die Vielfalt an Möglichkeiten der Anwendung gekämpft, können sie Bildschirm-Videos auf fast jede nur erdenkliche Weise bearbeiten. Leider ist Camtasia Studio mit einem Listenpreis von 285 Euro nicht ganz billig, das kleine Schwesterprogramm SnagIt ist dafür kostenlos.

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Markus Franz
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