Designer-Handy auf Android-Basis

Bezahlbarer Luxus: PRADAphone by LG 3.0 im Test

Sie haben die billige Plastik-Optik ihres Smartphones satt und sehnen sich nach etwas mehr Luxus? Bevor Sie nun versuchen, mit einer Schutzhülle aus Krokodilleder Ihrem alten Handy wenigstens einen Hauch Exklusivität zu verleihen, werfen Sie lieber einen Blick auf das PRADAphone by LG 3.0. Das Design-Smartphone bietet nicht nur die PRADA-typische Saffiano-Optik, sondern auch leistungsstarke Hardware - und das zu einem auch für Normalsterbliche erschwinglichen Preis.

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PRADAphone by LG 3.0: Handy-Hersteller LG und der Modekonzern PRADA bringen zum dritten Mal ein Handy auf den Markt. Das PRADAphone by LG 3.0 vereint das typische PRADA-Design mit LG-Techniken. Zum Video: PRADAphone by LG 3.0

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung und Design
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akku
  4. 4Fotos, Videos und Musik
  5. 5Software
  6. 6Fazit
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Verarbeitung und Design

Das PRADAphone by LG 3.0 ist ein echter Hingucker. Der hohe Designanspruch des Herstellers wird bereits bei der Verpackung deutlich. Statt einer länglichen weißen oder schwarzen Pappschachtel steckt das nunmehr dritte PRADA-Handy in einer ausgepolsterten Pappschatulle. Das Smartphone selbst wirkt mit seinem minimalistischen Design sehr schick und hochwertig.

Der Eindruck relativiert sich aber etwas, wenn man das PRADAphone by LG 3.0 in die Hand nimmt. Die Rückseite bietet zwar ein Saffiano-Muster, statt aus Leder besteht sie aber aus Plastik, das sich wenig hochwertig anfühlt. Ein weiteres Manko sind die Sensortasten. Sie verschwinden beim Erlöschen der Beleuchtung komplett im Gehäuse.

Hardware

Ausstattungstechnisch weist das PRADAphone by LG 3.0 keine Mängel auf. Ein absolutes Flaggschiff-Produkt ist das Handy aber nicht, schließlich kommt kein Quad-Core-Prozessor, sondern eine Dual-Core-CPU mit einer Taktrate von einem Gigahertz zum Einsatz. Anders als beim weltweit ersten Dual-Core-Handy LG Optimus Speed setzt der Hersteller LG hier nicht auf den Tegra 2-Chip von Nvidia, sondern auf den OMAP 4430 von Texas Instruments. Dieser liefert sowohl beim Surfen als auch beim Spielen eine ordentliche Leistung.

Im Test waren die Wartezeiten beim Laden von Apps, Webseiten und Spielen gering. Auch aufwendigere Titel wie Real Racing 2 liefen ruckelfrei. Highlight des Geräts ist das Display. Es misst in der Diagonalen 4,3 Zoll und ist mit LGs NOVA-Technik ausgestattet. Diese sorgt für eine hohe Leuchtkraft und kam erstmals 2011 beim LG Optimus Black zum Einsatz.

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Gegenüber dem Optimus Black hat LG die Leuchtdichte aber noch einmal erhöht: Betrug sie beim Optimus Black 700 Nit, bietet das NOVA-Display des PRADAphone nun eine Leuchtdichte von 800 Nit. Zum Vergleich: Laptop-Displays bieten eine Leuchtkraft zwischen 200 und 300 Nit. Statt einer Taschenlampen-App kann der Nutzer beim PRADAphone also einfach auch eine leere Seite im Browser öffnen. Die hohe Leuchtkraft ist vor allem beim Einsatz des Smartphones im Freien hilfreich und sorgt für eine gute Ablesbarkeit des Displays. Allerdings kann auch die NOVA-Technik ähnlich wie Samsungs Super-AMOLED-Displays weiße Flächen nicht richtig wiedergeben. Sie erscheinen leicht gelblich. Die Auflösung ist mit 800 x 480 Pixeln eher gering. Schrift wirkt auf dem Display daher stets etwas unruhig.

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