Zwangseinführung
Facebook: Alle Nutzer erhalten E-Mail-Adressen
Facebook hat bekanntgegeben, dass alle Nutzer demnächst E-Mail-Adressen im Sozialen Netzwerk erhalten. Bisher existierte diese Möglichkeit nur optional. Nun sollen jedoch alle Mitglieder die Möglichkeit bekommen, aus Facebook heraus E-Mails zu schreiben und von jedem beliebigen E-Mail-Dienst elektrische Post zu bekommen.
Auf der Presseseite des Sozialen Netzwerks ist zu lesen, dass ab sofort das Adresssystem aktualisiert wird. Dadurch werden der Nutzername, den sich Mitglieder als Webadresse zu ihrem Profil einrichten können (facebook.com/nutzername), und der Name in der E-Mail-Adresse synchronisiert. Anwender, die sich bereits eine Adresse im Sozialen Netzwerk eingerichtet haben, sind von der Änderung allerdings nicht betroffen. Alle anderen dagegen schon.
E-Mail-Adressen für alle
Damit erhalten nun alle Nutzer den Zugriff auf ein Facebook-internes E-Mail-Konto, das sie auch verwenden können, um Nachrichten an externe Yahoo- oder auch Google Mail-Adressen zu schicken. Ebenso ist es möglich, E-Mails von diesen externen Diensten an die eigene Adresse - nutzername@facebook.com - zu bekommen.
Die Mails, die aus dem Sozialen Netzwerk versendet werden, sind optisch an Facebook orientiert. Das heißt, dass das Profilfoto und der Nutzername neben dem verfassten Text in der E-Mail auftauchen. Der Roll-out der Neuerung soll in den nächsten Wochen vollzogen sein.
Erst kürzlich zeigte Facebook zudem mehr Willen zur Transparenz. Nutzer erhalten mehr Einsicht in die Daten, die das Soziale Netzwerk über sie speichert. Immer aktuell informiert über alle Neuigkeiten rund um Mark Zuckerbergs Soziales Netzwerk werden Sie auf dieser Übersichtsseite.


Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar hat ein Bußgeldverfahren gegen das soziale Netzwerk Facebook eingeleitet. Das Unternehmen soll ungefragt Kontaktdaten von Nicht-Mitgliedern in den E-Mail-Konten und iPhone-Telefonbüchern der Nutzer auslesen, dauerhaft speichern und Beziehungsprofile erstellen.
Techcrunch Blogger Michael Arrington deckte am Wochenende mit einem gefälschten Profil von Google Chef Eric Schmidt eine Sicherheitslücke im sozialen Netzwerk Facebook auf.
Nutzer können bei Facebook die Einsicht in ihre persönlichen Daten, die das Unternehmen speichert, verlangen. Dabei werden nicht alle Informationen übermittelt. Jetzt rechtfertigt sich das Soziale Netzwerk hierfür.
Facebook wird Nutzern künftig mehr Klarheit bieten, was mit den Daten des "Friend Finders" geschieht. Deutsche Datenschützer hatten ein Bußgeldverfahren gegen das soziale Netzwerk eingeleitet.
Kürzlich führte Facebook für alle Mitglieder E-Mail-Adressen ein. Nun berichten Nutzer davon, dass diese Umstellung zu Problemen mit ihren Smartphone-Kontakten führt. Offenbar überschreibt Facebook die Kontaktinformationen teilweise ungefragt. Inzwischen hat das Soziale Netzwerk reagiert.
Facebook hat zu einem Event eingeladen. Medienberichten zufolge soll am 15. November ein eigener E-Mail-Dienst vorgestellt werden. Bisher war das Projekt unter dem Namen "Titan" bekannt.
Facebook zeigt im Profil des Nutzers jetzt automatisch die "@facebook.com"-Adresse an. Mit nur wenigen Klicks kann die zuvor gewohnte E-Mail-Adresse aber wieder angezeigt werden.





Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeWerde ich sicherlich nicht nutzen - wie so viele andere Funktionen des Dienstes.
Die Endung @facebook.com macht schon was her, das muss man ihnen lassen. Doch ansonsten: wozu?
auf das dann auch noch der email-verlauf/inhalt von herrn zuckerberg ausspioniert und weiterverkauft werden kann