Online-Festplatte mit Peer-to-Peer-Technologie

Cubby: Mischung aus Dropbox und SafeSync

Cubby ist ein neuer Speicherdienst des Software-Herstellers LogMeIn, der bislang vor allem für seine Programme zur Fernsteuerung von PC und Mac bekannt ist. Im Gegensatz zu Dropbox und Co. bleiben die Daten der Anwender auf dem jeweiligen Gerät und landen - wenn es nicht explizit gewünscht ist- nicht auf einem zentralen Server.

?
?

Cubby ist ein neuer Speicherdienst aus dem Hause LogMeIn. (Bild: Screenshot)
Cubby ist ein neuer Speicherdienst aus dem Hause LogMeIn. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Speicher ohne Cloud
  2. 2Anmeldung zum Test
  3. 3Kostenlose Software
  4. 4Fazit
Werbung

Speicherdienste gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Jeder Software-Hersteller, der etwas auf sich hält, bietet seinen Kunden mehrere Gigabyte kostenlos an - darunter Microsoft mit Windows Live SkyDrive, TrendMicro mit SafeSync oder auch der Grafikspezialist Corel. Marktführer ist seit Jahren das Unternehmen Dropbox aus den USA.

Speicher ohne Cloud

Mit LogMeIn tritt nun ein weiterer Anbieter in den Markt ein, der aber durchaus Chancen hat, sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Cubby, so der Name des Angebots, speichert die Daten der Anwender nicht auf einem zentralen Server, sondern gleicht alle benötigten Geräte über ein Peer-to-Peer-Protokoll ab. Sollen Dateien permanent in der Cloud gespeichert werden, können Anwender auf einen fünf Gigabyte großen Speicherbereich zurückgreifen. Cubby stellt damit eine Mischung aus Dropbox und SafeSync dar.

Anzeige

Anmeldung zum Test

Mit der Peer-to-Peer-Technologie im Hintergrund spricht Cubby auch Nutzer an, die mehr als 25 Gigabyte Daten synchronisieren möchten und damit die Grenzen aller kostenlosen Dienste sprengen. Noch ist Cubby jedoch nicht öffentlich verfügbar: LogMeIn führt derzeit eine geschlossene Testphase durch, zu deren Teilnahme es einer expliziten Einladung bedarf. Diese kann auf der offiziellen Website leicht angefordert werden.

Kostenlose Software

Für die Verwendung von Cubby benötigen Nutzer zwingend die kostenlose Desktop-Software, die sowohl für das Betriebssystem Windows als auch Mac OS X erhältlich ist. Mit dem Programm können die Benutzer alle ihre bisher angelegten Cubbies verwalten oder neue erstellen: Jedes sogenannte Cubby entspricht einem Ordner, der entweder zwischen den mit dem eigenen Konto verbundenen Geräten oder alternativ der Cloud abgeglichen wird. Für den Peer-to-Peer-Austausch müssen Quell- und Ziel-Gerät zum Zeitpunkt der Datenübertragung eingeschaltet und online sein. Natürlich kann Cubby auch unterwegs mithilfe einer Android- und iOS-App genutzt werden.

Fazit

LogMeIn hat mit Cubby einen Speicherdienst entwickelt, der die Nachteile der Konkurrenten ausmerzt und dem Nutzer die volle Kontrolle darüber lässt, wo seine Daten gespeichert werden. Erst mit Ende der Testphase lässt sich aber abschließend beurteilen, wie gut sich Cubby im Einsatz wirklich schlägt.

Mehr zum Thema »

Links zum Thema


Alle netzwelt-Specials

Dell Vergleichstest All-In-One-PC Vier Modelle von Dell, Lenovo und Sony

Diese vier Rechner schaffen Platz auf dem Schreibtisch und machen auch optisch eine gute Figur. Im Vergleichstest treten All-In-One-PCs der Marken...

Grafikkarte WWDC 2012 Upgrade für MacBook Pro ohne Retina-Display

Neben dem MacBook Pro mit Retina-Display wird weiterhin eine Variante mit der bisherigen Auflösung angeboten. Auch diese Notebook-Reihe hat einige...