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Verkehrte Netzwelt: Die Welt in 50 Jahren Wir haben doch heute schon alles

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Die technische Entwicklung schreitet rasend schnell voran. Computer werden immer schneller, Chips immer kleiner, Software immer raffinierter. Wie sieht die Welt in 50 Jahren aus? Netzwelt entwirft ein faszinierendes Zukunftsszenario und beantwortet die Frage: Werden wir glücklich sein?

Die technische Entwicklung schreitet rasend schnell voran. Computer werden immer schneller, Chips immer kleiner, Software immer raffinierter. Wie sieht die Welt in 50 Jahren aus? Netzwelt entwirft ein faszinierendes Zukunftsszenario und beantwortet die Frage: Werden wir glücklich sein?

Die Brille, die auch ein Computerdisplay ist, gibt es heute schon, beispielsweise von Google. (Quelle: Google)

Die Beschleunigung der Rechenleistung schreitet immer schneller voran. Computer in 50 Jahren werden unglaublich viel schneller sein als unsere heutigen PCs. Gaming-Boliden mit 8-Kern-CPU, 16 Gigabyte RAM und Terabyte-Festplatte werden dann im Museum stehen. Die Menschen werden die bunt lackierten Metallkisten staunend betrachten und lächeln. Der PC wird ihnen vorsintflutlich vorkommen. So wie uns Lehmhütten oder Faustkeile aus Stein.

Die Technik

In 50 Jahren wird jeder Mensch die Rechenleistung von zwei oder drei Workstations in einem kleinen Kästchen am Körper tragen können. Nicht größer als ein kleines Handy. Das Modul ist über einen 200-Megabit-Anschluss permanent online. Offline gibt es nicht mehr. Mobilfunknetz und Internet werden miteinander verschmelzen. Tablet-PCs, Mobiltelefone und Notebooks sind dann längst verschwunden.

Als Display dient eine schicke Hightech-Brille. Die gibt es in vielen Formen und Farben, sie ist so schick wie eine Sonnenbrille von Ray Ban. Das PC-Modul ist für jeden Anwender persönlich konfiguriert und funktioniert per biometrischer Erkennung auch nur bei diesem.

Per Bluetooth werden die Daten vom Mini-PC auf die Brille übertragen. Im Prinzip gibt es diese Technik ja heute schon. Beispielsweise von Google. Vielleicht gibt es in 50 Jahren sogar die Möglichkeit, das Display in die Kontaktlinsen zu integrieren.

Im Brillenbügel sind auch ein Mikrofon und unauffällige Ohrstöpsel eingebaut. So kann der Nutzer telefonieren oder Musik in 7.1-Surround-Sound hören. Das Display beherrscht selbstverständlich den zukünftigen Supertrue-High-Defintion-Standard und verschärftes 3D. So kann der Nutzer Video in heute nicht vorstellbarer Qualität sehen. Meistens ruft er aber Infos ab, die in grafischer Form im Brillenglas erscheinen. Texte sind in 50 Jahren verpönt. Zu langsam, zu kompliziert. E-Mails gibt es dann schon längst nicht mehr.

Der Mauszeiger wird mit Augenbewegungen gesteuert. Tasteneingaben erfolgen mit Spracherkennung oder eventuell sogar mit Gedankenkraft.

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6 Kommentare

  • pffff schrieb Uhr
    AW: Verkehrte Netzwelt: Die Welt in 50 Jahren

    in 50 Jahren Bluetooth haha zum todlachen. In 50 Jahren sind wir voll am ar...- fehlerhaftes system. Aufgebaut in zeiten der Knappheit und nöten. Geld Geld Geld Macht Macht Macht Industrie industrie Industrie. Schulsystem für Industrie
  • .... schrieb Uhr
    AW: Verkehrte Netzwelt: Die Welt in 50 Jahren

    Das hört sich ja richtig krank an ich hoffe nicht dass es soweit kommt. wofür lohnt es sich dann noch zu leben
  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: Verkehrte Netzwelt: Die Welt in 50 Jahren

    ... sie sollten mal eine Zukunft für Blinde Menschen in der verkehrten Netzwelt zeigen. Genau so ein ähnlicher Bericht wie dieser hier.
    Zitat: John Sinclair
    Ich hoffe, du kannst verstehen, dass das eher nicht möglich sein wird. Unsere Redakteure könnten sich allenfalls in die Position blinder Menschen hineinversetzen aber diesen niemals wirklich vollständig verstehen. Ein Artikel auf dieser Grundlage würde weder uns noch dir einen Gefallen tun ...
  • John Sinclair schrieb Uhr
    AW: Verkehrte Netzwelt: Die Welt in 50 Jahren

    Und was ist mit uns blinden Menschen. Wenn die Welt doch so technisch wird, dann werden wir unter gehen. Wie soll denn ein Blinder Mensch mit einer Brille ins Internet gehen können. Wie sollen wir uns denn Brillen mit Sprachausgaben, falls das überhaupt funktionieren wird leisten. Die Blindentechnik ist doch sowieso schon so teuer. Ich finde, sie sollten mal eine Zukunft für Blinde Menschen in der verkehrten Netzwelt zeigen. Genau so ein ähnlicher Bericht wie dieser hier. Mit freundlichen Grüßen John Sinclair
  • princess15114 schrieb Uhr
    AW: Verkehrte Netzwelt: Die Welt in 50 Jahren

    Gesundheit Jeder Mensch wird zahlreiche Sensoren am Körper tragen.... und einen Chip mit persönlicher Identitätsnummer für Steuern, sonstigen Verplichtungen und auch Rente!? Der Begriff Datenschutzbeauftragter wird durch einen Datenabgleichsbeauftragter ersetzt und lässt somit Meldeämter überflüssig werden. "... Andererseits fühle ich mich ob dieser Entwicklung beschützt. Mein Lebensmittelhändler bringt mir die Ware, die im Kühlschrank zur Neige geht. Über dessen Verbrauch wird bestimmt, ob ich auch genügend Kalzium und Vitamine im Jahresdurchschnitt zu mir nehme. Mein Puls und mein Blutdruck werden an meinen medizinischen Dienst übermittelt. Wenn ich mein Haus verlasse, weiß auch er durch mein Mobilfunkteil in welchem Quadranten ich mich auf der Welt aufhalte und sollte ich einmal nicht mehr gleichmäßigen Schrittes sein und daheim zu Boden stürzen, so kann ich sicher sein, dass durch eingebaute Sensoren im Fußboden, der Mann mit der Kiste rechtzeitig erscheint. Denn nach wenigen Minuten schon geht eine Meldung an den Schlüsseldienst, Wohnungsräumdienst, Organspendezentrum und an die mobile Einäscherungsstelle 'Mc. Kremm'. Über eine automatisch generierte Mail erhält ein Wohnungssuchender die Information über den freien Wohnraum, so dass innerhalb einer Woche ein neues Namensschild an meiner Tür klebt." (*) Nein, ich mache mir keine Sorgen! Bei wem sollte ich auch schon heute Schadensersatz für mein überwachtes Leben stellen? (*) aus der Rohfassung eines Artikels der Autorin 02/2008
  • Dr. DS schrieb Uhr
    AW: Verkehrte Netzwelt: Die Welt in 50 Jahren

    Na dann GUTE NACHT wenn so unsere Zukunft aussieht und mit Glücklich sein hat so ein Leben in der Zekunft nichts zu tun...

Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

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Mehmet Toprak
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