Vorwürfe von Justizbehörden und Amazon seien falsch

E-Book-Anklage: Apple feuert zurück

Zwei Tage nach der Anklage wegen angeblicher Preisabsprachen mit Buchverlagen hat Apple reagiert. Ein Sprecher wies die Vorwürfe der US-amerikanischen Justizbehörde und von Amazon als "einfach nicht wahr" zurück, wie die US-amerikanische Technikseite AllThingsD berichtet.

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US-Behörden werfen Apple und fünf der größten US-amerikanischen Verlage vor, höhere Preise für E-Books vereinbart zu haben. (BIld: sxc.hu) (
US-Behörden werfen Apple und fünf der größten US-amerikanischen Verlage vor, höhere Preise für E-Books vereinbart zu haben. (BIld: sxc.hu)
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Am Mittwoch, 11. April, hatten US-Behörden Apple und fünf der größten US-amerikanischen Verlage wegen angeblicher Preisabsprachen angeklagt. Damit sollen sie sich gegen den Online-Versandhändler Amazon verbündet haben.

Apple: "iBookstore bricht Amazons Monopolstellung"

Der Apple-Sprecher Tom Neumayr kommentierte die Vorwürfe nun: "Die Veröffentlichung des iBookstore im Jahr 2010 begünstigt Innovation und Wettbewerb und bricht Amazons monopolistische Stellung im Verlagswesen. Seither haben Kunden von E-Books profitiert, die interaktiver und ansprechender sind. Genauso wie wir Entwicklern erlaubt haben, die Preise im App-Store festzulegen, können Verlage im iBookstore die Preise bestimmen."

Die Technikseite AllThingsD weist darauf hin, dass diese Preispolitik auf Bücher und Apps zutreffe, nicht aber auf die Musikindustrie. In diesem Bereich zahle Apple den großen Labels einen Fixpreis und bestimme anschließend den Verkaufspreis selbst.

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