Streit um legale und illegale Inhalte

Megaupload: Server-Hoster weigert sich, Nutzerdaten zu löschen

Der Streit um die Megaupload-Server und die darauf hinterlegten Inhalte der ehemaligen Nutzer des Filesharing-Portals geht weiter. Das US-amerikanische Verteidigungsministerium verbot dem Betreiber Carpathia Hosting kürzlich, die betreffenden Server an Kim Schmitz und Megaupload zu verkaufen. Der Server-Hoster sieht sich zwischen allen Stühlen und erbat in einem Schreiben nun eine Entscheidung des zuständigen Gerichts.

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Der Streit um die Inhalte auf den Megaupload-Servern geht weiter. (Bild: Sxc.hu)
Der Streit um die Inhalte auf den Megaupload-Servern geht weiter. (Bild: Sxc.hu)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verkauf für 1 Million US-Dollar
  2. 2Kinderpornos auf Megaupload?
  3. 3Megaupload: Server für Beweissicherung
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Carpathia Hosting betreibt über 1.100 Server von Megaupload, auf denen legale genauso wie urheberrechtsverletzende Inhalte in einem Umfang von 25 Petabyte gespeichert sind. Durch diesen Umstand ist das Unternehmen nicht nur für das Filesharing-Portal selbst, sondern inzwischen auch für das US-Verteidigungsministerium, die Electronic Frontier Foundation (EFF) und die Motion Picture Association of America (MPAA) interesssant.

Verkauf für 1 Million US-Dollar

Wie das Unternehmen in seinem Schreiben an das Bezirksgericht von Virgina und den zuständigen Richter Liam O'Grady darlegte, hätte nach der Megaupload-Razzia das Verteidigungsministerium zunächst keinerlei Interesse an den Servern des Unternehmens gezeigt, als ein Verkauf an Megaupload jedoch bevorstand, widersprochen.

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Informationen des Filesharing-Blogs TorrentFreak zufolge hatte sich Carpathia mit Kim Dotcom und den weiteren Betreibern des Filesharing-Portals geeinigt, ihnen die Hardware für eine Million US-Dollar zu überlassen.

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