Konsolenersatz für das Wohnzimmer

Kompakter Gaming- und Multimedia-Rechner: Alienware X51 im Test

Dell will mit dem Alienware X51 nicht mehr nur Hardcore-Gamer ansprechen, sondern vor allem Gelegenheitsspieler, die sich den kompakten Rechner statt einer Konsole als Multimedia-Zentrale ins Wohnzimmer stellen. Ob das Konzept aufgeht, zeigt unser Test.

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Alienware X51: Dell hat mit dem Alienware X51 einen vergleichsweise günstigen Gaming- und Multimedia-Rechner zusammengestellt. Trotz ähnlicher Abmessungen lässt er sich nur schwer mit den Konsolen von Sony und Microsoft vergleichen. Zum Video: Alienware X51

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Flotter Prozessor, starke Grafik
  2. 2Leistung und Lüfter
  3. 3Maus und Tastatur im Anhang
  4. 4Anschlüsse für alles
  5. 5Fazit: Zielgruppe unklar
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Flotter Prozessor, starke Grafik

Dell bietet den Alienware X51 in verschiedenen Konfigurationen an. Bei unserem Testgerät handelt es sich um die teuerste der Ausführungen, die im Online-Shop des Hersteller zu finden sind.

Als Prozessor baut Dell den mit 3,4 Gigahertz getakteten Core i7-2600 ein, der vor einem Jahr eines der Flaggschiffe der Sandy-Bridge-Reihe war. Für die Grafikberechnung beim getesteten Alienware X51 ist eine Geforce GTX 555 zuständig, die seit einigen Monaten erhältlich ist.

In dem Rechner mit Windows 7 Home Premium befinden sich ein Blu-ray-Laufwerk, eine mit einem Terabyte - für den Anfang - ausreichend große Festplatte und acht Gigabyte Arbeitsspeicher, die der Rechner aber nur selten voll in Anspruch nimmt.

Der Alienware X51 ist nicht für bastelfreudige Gamer vorgesehen. Das Gehäuse lässt sich zwar nach dem Lösen einer Schraube öffnen, aber für zusätzliche oder größere Komponenten ist kein Platz vorhanden. Aufgrund des engen Raumes gestaltet sich auch der Austausch bestehender Komponenten durch gleich großen Ersatz nicht besonders komfortabel, sondern kann in einen kompletten Demontage und anschließendem Wiederaufbau enden.

Dell Alienware X51 im Test

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Leistung und Lüfter

Im Benchmarktest Cinebench 11.5 erreicht der Core i7-2600 des Alienware X51 6,79 Punkte. Ein sehr guter Wert, der aber nicht reicht, um ganz oben mitzuspielen. Die Geforce GTX 555 kommt mit 53,14 Bildern pro Sekunde sehr nah an die ältere GTX 580 heran und sichert sich einen Platz in der Spitzengruppe.

Im Heaven Benchmark schafft das System unter den höchsten Einstellungen 16,7 Bilder pro Sekunde und erreicht 421 Punkte. Bei den Standard-Einstellungen sind es sogar 47,3 Bilder pro Sekunde und 1.192 Punkte.

Vom Start abgesehen, läuft der Lüfter des Alienware X51 angenehm leise. Er ist nur zu hören, wenn der Nutzer sich in weniger als 20 Zentimetern Entfernung befindet, wird dann aber bereits von Musik in Zimmerlautstärke übertönt. Dies gilt allerdings nur im Ruhezustand. Unter Last dreht der Ventilator durchaus mal auf und ist auch über größere Entfernungen zu hören.

Festplattengeschwindigkeit 320 GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
63,8 MB/sek.130,1 MB/sek.101,0 MB/sek.17,0 ms

Die Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute erreicht gute Transferraten und leistet sich auch keine Ausrutscher nach unten. Eine kleine SSD hätte das ganze System aber trotzdem noch beschleunigen können.

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