Webdienst importiert Facebook-Links
Oneview: Frisches Aussehen für den Bookmark-Dienst
Neben Mister Wong ist Oneview der wohl bekannteste Social-Bookmarking-Dienst aus Deutschland, der auf der internationalen Bühne aber leider nie richtig Fuß fassen konnte. Daher arbeiten die Entwickler an einem Update, das Oneview näher an Digg, Delicious und Co. heranrückt. Netzwelt wirft einen Blick auf die Beta.
Inhaltsverzeichnis
- 1Die Konkurrenz
- 2Frisches Design
- 3Ordner für Links
- 4Facebook-Import
- 5Fazit
Täglich werden Millionen Links auf Facebook, Twitter und Co. geteilt. Klassische Social-Bookmarking-Dienste wie zum Beispiel Digg, Delicious oder Mister Wong haben dieses Phänomen schon zur Jahrtausendwende wahrgenommen und erfolgreich ins Web 2.0 hinüber gerettet. Allerdings wird das Umfeld immer schwieriger.
Die Konkurrenz
Die Sozialen Netzwerke nehmen Digg und Co. immer mehr Marktanteile ab, sodass die kleineren Anbieter ohne große Heimatbasis in den USA - wie Mister Wong oder Oneview - immer weniger Anwender erreichen. Oneview hat dieses Problem (im Gegensatz zu Mister Wong) erkannt und setzt daher auf ein radikal neues Konzept: Statt sich durch möglichst viele eigene Funktionen von Facebook, Twitter und anderen Plattformen abzugrenzen, wollen die Entwickler in Zukunft die Verbindung zwischen Social Bookmarking und Sozialen Netzwerken möglichst einfach gestalten. Seit Herbst 2011 arbeitet Oneview an einem größeren Update für seinen Dienst, das spätestens im Sommer dieses Jahres online gehen soll. Seit Anfang April gibt es eine Testversion, die einen ersten Blick auf neue Funktionen und das Design von Oneview 2.0 erlaubt.


Wer bei mehreren sozialen Netzwerken angemeldet ist, kann schnell die Übersicht bei der Flut der eingehenden Meldungen verlieren. Die Software Seesmic Desktop 2 führt die wichtigsten sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook zusammen und stellt Statusnachrichten und Profile auf dem heimischen Desktop dar.
Mozilla Labs hat eine neue Erweiterung für den Firefox vorgestellt. "F1" soll das Weitergeben von Links bei Twitter, Facebook und Google Mail erleichtern.
Viele Nutzer in den USA gelangen mittlerweile über Links von Google und Sozialen Netzwerken auf Nachrichtenseiten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Pew Research Center.
Delicious bleibt bestehen: Die beiden Youtube-Gründer Chad Hurley und Steve Chen haben den sozialen Bookmarking-Dienst von Yahoo gekauft. Damit wird Delicious Teil von Avos, der neu gegründeten Internetfirma von Hurley und Chen.
In Rahmen von Rationalisierungsmaßnahmen plant Yahoo einige Angebote zu schließen. Betroffen sind laut einem Bericht im Wall Street Journal solche Seiten, die nicht zum Kern-Bereich des Unternehmens gehören und "underperformen".
Wer seine Lieblingsseiten mit Freunden und Familie teilen möchte, nutzt häufig Digg oder Delicious. Beide Plattformen haben das Social Bookmarking geprägt, mittlerweile gibt es zahlreiche sehenswerte Nachahmer.
Neues Design, neuer Dienst: Neben dem Teilen von Bookmarks können Mister Wong-Nutzer künftig auch Dokumente in ihrem Netzwerk veröffentlichen. Die Vision des Unternehmens: die Vergesellschaftung von Wissen und Informationen.




