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Zimbra Desktop vs. Microsoft Outlook Kostenlose PIM-Anwendung integriert Soziale Netzwerke

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Wer ein alternatives E-Mail-Programm sucht, landet meist bei Thunderbird und Co. Nur die wenigsten Nutzer sehen sich Zimbra Desktop an, obwohl die Software durchaus mit Microsoft Outlook konkurrieren kann.

Zimbra Desktop ist eine Alternative zu Microsoft Outlook, die sich primär an professionelle Anwender richtet. Aber auch Privatpersonen sollten sich das Programm einmal ansehen: Insbesondere, wenn sie mit Windows und Mac OS X oder Linux gleichzeitig arbeiten, kann die Software ihre Leistungsfähigkeit voll ausspielen.

Zimbra Desktop ist eine leistungsstarke und kostenlose Mail/PIM-Anwendung.

Microsoft Outlook gilt als der unbestrittene Marktführer, wenn es um E-Mail- und sogenannte PIM-Applikationen geht. Allerdings ist der Spitzenplatz nicht sicher: Immer mehr Benutzer wechseln zu alternativen Programmen, insbesondere wenn sie vollkommen kostenlos sind. Zur Auswahl steht unter anderem auch Zimbra Desktop.

Open Source

Das quelloffene Programm ist eigentlich nur als Nebenprodukt der Zimbra Collaboration Suite entstanden, die als umfangreiche E-Mail-, Kalender- und Kontakte-Plattform direkt gegen den teuren Microsoft Exchange Server antritt. Mittlerweile hat das Programm so viele Anhänger, dass es gleichberechtigt neben dem Server selbst fortgeführt wird. Seit einiger Zeit gehört Zimbra zum Virtualisierungsspezialisten VMware, wo Zimbra Desktop kostenlos und gänzlich ohne Registrierung heruntergeladen werden kann - auch bei netzwelt ist der Download möglich. Die aktuelle Version trägt die Nummer 7.1 und ist seit März 2012 erhältlich.

Großes Paket

Leider gibt es die Windows-Version (ab XP) derzeit nur als 32-Bit-Fassung, sodass das Programm nur indirekt von den erweiterten Möglichkeiten eines 64-Bit-Systems profitiert. Außerdem werden Mac OS X ab Leopard (also Version 10.5) und diverse Linux-Distributionen unterstützt. Namentlich sind in der offiziellen Dokumentation openSUSE, Ubuntu, Fedora und Debian genannt. Je nach gewähltem System müssen Nutzer zwischen 92 Megabyte für die Windows-Version und knapp 80 Megabyte für Zimbra in der Mac-Variante herunterladen. Die Installation dürfte - unabhängig vom Betriebssystem - für keinen Benutzer ein Problem darstellen.

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Markus Franz
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