Kostenlose PIM-Anwendung integriert Soziale Netzwerke

Getestet: Kann Zimbra Desktop mit Outlook mithalten?

Zimbra Desktop ist eine Alternative zu Microsoft Outlook, die sich primär an professionelle Anwender richtet. Aber auch Privatpersonen sollten sich das Programm einmal ansehen: Insbesondere, wenn sie mit Windows und Mac OS X oder Linux gleichzeitig arbeiten, kann die Software ihre Leistungsfähigkeit voll ausspielen.

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Zimbra Desktop ist eine leistungsstarke und kostenlose Mail/PIM-Anwendung. (Bild: netzwelt)
Zimbra Desktop ist eine leistungsstarke und kostenlose Mail/PIM-Anwendung. (Bild: netzwelt)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Open Source
  2. 2Großes Paket
  3. 3Mac-Benutzer
  4. 4Konfiguration
  5. 5Die Oberfläche
  6. 6Die Bedienung
  7. 7E-Mail-Verkehr
  8. 8Termine & Co.
  9. 9Neue Freunde
  10. 10Das Briefcase
  11. ...aufklappen
  12. 11Fazit
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Microsoft Outlook gilt als der unbestrittene Marktführer, wenn es um E-Mail- und sogenannte PIM-Applikationen geht. Allerdings ist der Spitzenplatz nicht sicher: Immer mehr Benutzer wechseln zu alternativen Programmen, insbesondere wenn sie vollkommen kostenlos sind. Zur Auswahl steht unter anderem auch Zimbra Desktop.

Open Source

Das quelloffene Programm ist eigentlich nur als Nebenprodukt der Zimbra Collaboration Suite entstanden, die als umfangreiche E-Mail-, Kalender- und Kontakte-Plattform direkt gegen den teuren Microsoft Exchange Server antritt. Mittlerweile hat das Programm so viele Anhänger, dass es gleichberechtigt neben dem Server selbst fortgeführt wird. Seit einiger Zeit gehört Zimbra zum Virtualisierungsspezialisten VMware, wo Zimbra Desktop kostenlos und gänzlich ohne Registrierung heruntergeladen werden kann - auch bei netzwelt ist der Download möglich. Die aktuelle Version trägt die Nummer 7.1 und ist seit März 2012 erhältlich.

Großes Paket

Leider gibt es die Windows-Version (ab XP) derzeit nur als 32-Bit-Fassung, sodass das Programm nur indirekt von den erweiterten Möglichkeiten eines 64-Bit-Systems profitiert. Außerdem werden Mac OS X ab Leopard (also Version 10.5) und diverse Linux-Distributionen unterstützt. Namentlich sind in der offiziellen Dokumentation openSUSE, Ubuntu, Fedora und Debian genannt. Je nach gewähltem System müssen Nutzer zwischen 92 Megabyte für die Windows-Version und knapp 80 Megabyte für Zimbra in der Mac-Variante herunterladen. Die Installation dürfte - unabhängig vom Betriebssystem - für keinen Benutzer ein Problem darstellen.

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