Von Y-TITTY bis zum ORF

Kurzfilm der Woche: Die Gewinner des Deutschen Webvideopreises

Am vergangenen Samstag, 31. März, wurde in Düsseldorf der Deutsche Webvideopreis verliehen. In acht unterschiedlichen Kategorien konnten eine Jury und das Publikum entscheiden, wer sich über einen Preis freuen darf.

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Die Gewinner des Deutschen Webvideopreises wurden am Wochenende ausgezeichnet. (Bild: Screenshot webvideopreis.de)
Die Gewinner des Deutschen Webvideopreises wurden am Wochenende ausgezeichnet. (Bild: Screenshot webvideopreis.de)
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Eine sechsköpfige Jury unter Vorsitz von Journalist Mario Sixtus hat aus rund 7.000 Einreichungen 24 Videos für den Publikumspreis ausgezeichnet. Die Vielfalt der am Wochenende ausgezeichneten Preisträger reicht von handgemachten YouTube-Videos bis hin zu professionellen Arbeiten. Die Gewinner des Webvideo des Jahres konnten auch jeweils in einer Kategorie den Sieg davon tragen.

GTA nachgespielt und Protest-Video von ORF-Journalisten

Den Kategorie-übergreifenden Publikumspreis sicherten sich die YouTube-Comedy-Truppe Y-TITTY gemeinsam mit Gronkh, der moderierte Spielevideos auf dem Videoportal veröffentlicht. Ihr gemeinsames Projekt "GTA 5 - Real Life Grand Theft Auto" gewann auch in der Kategoie "Let's Play". Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Parodie auf die Spiele-Serie GTA. Y-TITTY schlüpft in die Rolle von GTA-Charakteren und Gronkh, der "das Spiel steuert", kommentiert das Ganze wie YouTube-Nutzer das von ihm gewohnt sind.

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Die Jury zeichnete auch ein Protest-Video von 55 ORF-Redakteurinnen und Redakteuren als Webvideo des Jahres aus. Der Clip entstand als Reaktion auf Stellenbesetzungen des ORF-Generaldirektors Alexander Wrabetz. In dem Video kämpfen die Journalisten "für die Unabhängigkeit und für das Ende von partei-politisch motivierten Postenbesetzungen", wie es in der Beschreibung bei YouTube heißt. Sowohl vom Publikum als auch von der Jury erhielt das Video den Preis in der Kategorie "IMHO" (In My Humble Opinion).

Lichtmalerei bei Publikum und Jury beliebt

Einig waren sich Jury und Publikum auch in der Kategorie "AAA" (Academy Approved Art). Hier konnte sich Lichtfaktor mit "dENIZEN Shine a light of nature" durchsetzen. Das Werk ist mit einer Fotokamera und Langzeitbelichtung in vier Nächten in Köln entstanden.

Die übrigen Gewinner in den Kategorien "FYI", "LOL", "OMG", "NEWBIE", "FAQ" und "RTFM" sind im Blog des Deutschen Webvideopreises gelistet - der Link dazu befindet sich rechts neben diesem Artikel.

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