Ständige Verbindung mit Origin
SimCity 5: Städte-Simulation kommt mit Online-Pflicht
Anfang des Monats kündigte Electronic Arts an, dass es im Jahr 2013 einen neuen Teil von SimCity geben wird. Dies war für viele Fans der Städtebau-Simulation natürlich eine positive Nachricht. Weniger erfreut dürfte der ein oder andere Nutzer dagegen die Nachricht aufnehmen, dass das Spiel eine ständige Internetverbindung voraussetzt.
SimCity: Der Urvater der Städte-Bau-Simulationen kehrt auf den PC zurück. Dieser Trailer zeigt Eindrücke aus SimCity, das 2013 in einer neuen Version erscheinen soll. Spieler erhalten so einen kleinen Eindruck von den Möglichkeiten und Problemen, mit denen sie in SimCity konfrontiert werden. Die Entwickler nutzen dafür das Beispiel der Stromversorgung und geben einen kleinen Einblick darauf, wie die SimCity auf Strom-Engpässe reagiert und was der Spieler dagegen tun kann. Zum Video: SimCity
Gegenüber der Gamingseite Joystiq erklärte Stone Librande, Lead Designer von SimCity 5, dass Nutzer zwangsläufig immer mit Origin und somit mit dem Internet verbunden sein müssen, um den Titel spielen zu können. Laut Librande wird dies durch einige Funktionen von SimCity 5 nötig. Dazu zählen die regionalen Auswirkungen von Städten anderer Spieler sowie die globale Wirtschaft, die in dem Spiel von jedem Nutzer beeinflusst wird.
Kauf auch unabhängig von Origin möglich
Auch wenn der Nutzer zum Zocken der Städtebau-Simulation zwingend bei Origin angemeldet sein muss, heißt dies nicht, dass er das Spiel auch über das Portal von Electronic Arts (EA) kaufen muss. SimCity 5 wird also auch auf anderen Plattformen vertrieben, wenn es nächstes Jahr in den Handel kommt, wie ein EA-Sprecher Joystiq versicherte.
Origin stand vor einigen Monaten heftig in der Kritik, als bekannt wurde, dass im Lizenzvertrag eine sogenannte Spyware-Klausel hinterlegt war. Darauf machte im Oktober 2011 der Rechtanwalt Thomas Schwenke aufmerksam. Es kam sogar zum Boykott-Aufruf von Battlefield 3 - und auch von FIFA 12. Allerdings scheint dieser den entsprechenden Quartalszahlen zufolge kaum Zuspruch gefunden zu haben.






