Wie ein Dislike-Button
EnemyGraph: Facebook-App lässt erstmals Feinde markieren
Eine neue Facebook-App ermöglicht es Nutzern, endlich auch ihr Missgefallen auszudrücken. Die Anwendung nennt sich EnemyGraph und ermöglicht es, Listen von "Feinden" zu erstellen. Dabei werde das Wort Feind genauso falsch gebraucht wie Facebook und andere Soziale Netzwerke das Wort Freund falsch verwenden, heißt es bei EnemyGraph.com.

Die Anwendung stammt von Professor Dean Terry und zwei Studenten der Universität im texanischen Dallas, wie die US-amerikanische Nachrichtenseite Mashable berichtet. Sie wollten damit eine breite Debatte über die Natur von Sozialen Netzwerken und Facebook im Speziellen anstoßen. EnemyGraph sei eine Art Blasphemie auf Soziale Medien, heißt es auf der Homepage.
"Erzwungene Kultur der Nettheit"
"Eine Sache, die mich immer gestört hat, ist die erzwungene Kultur der Nettheit", sagt Terry gegenüber Mashable. "Wir wollten den Menschen eine Möglichkeit geben, auch Missgefallen auszudrücken." Die App ist kaum zwei Wochen alt. Derzeit haben der US-Politiker Rick Santorum und der Musiker Justin Bieber die meisten Feinde.
Daneben biete EnemyGraph auch Vorteile für Forscher und Werbetreibende. Diese mussten sich bislang auf die Information beschränken, was Nutzer mögen. Aber auch Missgefallen könne verbinden und viel über Menschen aussagen, sagte Terry weiter. Allerdings sei Terry nicht überrascht, wenn seine Anwendung verboten würde. "Ich vermute, das verstößt gegen ihre soziale Philosophie und Absichten", sagte er.







Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeMit dem Ansturm scheinen sie nicht gerechnet zu haben. Die Seite ist down.
Interessant, dass Big Brother Finnland kurz hinter dem FC Barcelona und knapp vor dem EnemyGraph selbst gelistet ist ^^