Neue Version

Für Spezialisten: CorelDRAW Graphics Suite X6 im Test

Nach über zwei Jahren Entwicklungszeit hat Corel letzte Woche die 16. Version seines Spitzenprodukts CorelDRAW für die Öffentlichkeit freigegeben. Sie glänzt vor allem durch ihre native 64-Bit-Unterstützung. Dadurch arbeitet die Anwendung schneller, verbraucht aber auch mehr Arbeitsspeicher.

?
?


Inhaltsverzeichnis

  1. 1Anforderungen
  2. 2Der Platzbedarf
  3. 3Über 20 Prozent
  4. 464-bit-Prozessor
  5. 5Connect-Ablage
  6. 6Inhalte ersetzen
  7. 7Fürs Webdesign
  8. 8Fazit
Werbung

CorelDRAW ist seit über zwanzig Jahren das beliebteste Programm, um Vektorgrafiken auf einem Windows-PC zu bearbeiten. Neben Adobe Photoshop gehört es zu den beliebtesten Arbeitswerkzeugen von Grafikern und Webdesignern. Viele Nutzer dürften deshalb gespannt auf die neue Version X6 gewartet haben.

Anforderungen

Sie ist wie bisher sowohl als Box-Produkt als auch in einer reinen Download-Fassung erhältlich, allerdings kosten beide Versionen dasselbe - obwohl es längst üblich ist, die Download-Fassung günstiger anzubieten, da Software-Hersteller ja teure Kosten für den Druck des Handbuchs und den Vertrieb im Einzelhandel sparen. Wenigstens die Anforderungen an das System sind weitgehend gleich geblieben: Corel empfiehlt für Version X6 genauso wie für X5, den PC mit mindestens einem Gigabyte Arbeitsspeicher sowie einem ausreichend schnellen Prozessor (Intel® Pentium 4, AMD Athlon 64 oder Opteron) auszustatten.

Der Platzbedarf

Besonders die Angabe zum Arbeitsspeicher sollten Nutzer nur als unterste Grenze verstehen: Im netzwelt-Test wurde CorelDRAW X6 unerträglich langsam, wenn der gesamte PC tatsächlich nur ein Gigabyte RAM zur Verfügung hatte. Zu Abstürzen kam es jedoch nicht. Der zweite Engpass zeigt sich meist während der Installation: Sofern Nutzer tatsächlich alle mitgelieferten Vorlagen und Cliparts nutzen wollen, schwillt der benötigte Plattenplatz schnell von knapp einem Gigabyte auf den sechsfachen Wert an. Besonders Ultrabooks mit einer knapp bemessenen SSD stellt das vor eine Frage, die jeder Nutzer genau für sich abwägen muss. In den meisten Fällen lohnt es sich, die Cliparts erst zu kopieren, wenn sie tatsächlich benötigt werden.

Links zum Thema



Forum