200 E-Mails aus Zuckerbergs Harvard-Zeit
Rechtsstreit: Facebook legt neue Beweise gegen Holzhändler Ceglia vor
Im Streit um Besitzansprüche an Facebook hat das Soziale Netzwerk nun neue Beweise vorgelegt. In der Klage aus dem Jahr 2010 behauptet der New Yorker Unternehmer Paul Ceglia, Anspruch auf 50 Prozent der Anteile von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu haben. Facebook hat nun beantragt, dass die Klage fallen gelassen wird, wie US-amerikanische Medien berichten.
Kernstück des Streits ist ein Vertrag aus dem Jahr 2003. Mark Zuckerberg hatte für Ceglia die Webseite StreetFax.com eingerichtet. In einem Arbeitsvertrag ist Ceglia zufolge vereinbart worden, dass das Unternehmen 50 Prozent an Zuckerbergs Anteilen an Facebook erhält, wie das Wall Street Journal berichtet. Der Unternehmer fügte zudem mutmaßliche E-Mails von Zuckerberg als Beweise an.
Facebook bezeichnet Vorwürfe als "Betrug und Lüge"
Nach monatelanger Recherche hat Facebook dem Bericht zufolge nun ein forensisches Gutachten und über 200 E-Mails vorgelegt, die Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in seiner Harvard-Zeit geschrieben haben soll. Mit den Beweisen soll belegt werden, dass der Holzhändler Ceglia den Vertrag und die E-Mails gefälscht habe. Er soll unter anderem die erste Seite des Vertrags geändert und der zweiten Seite mit der Original-Unterschrift von Zuckerberg hinzugefügt haben. Zuvor hatte Facebook bereits einen Original-Vertrag vorgelegt.
Facebook bezeichnet die Vorwürfe Ceglias als "Betrug und Lüge". Der Unternehmer wurde als geldgierig beschrieben. Sein Anwalt verlas indes ein Statement, wie das Wall Street Journal berichtet: "Herr Ceglia verdient einen Tag vor Gericht, an dem die Jury diesen Disput über die Besitzansprüche von Facebook löst."


Nach Facebook kommt nun RtoZ Media - so heißt die neue Firma von Randi, der großen Schwester von Mark Zuckerberg. Sie verlässt nach sechs Jahren als Marketing-Chefin das weltweit größte Soziale Netzwerk.
In einer Klage fordert der US-Bürger Paul Ceglia einen Anteil von 84 Prozent an dem sozialen Netzwerk Facebook. Er habe bereits vor einigen Jahren 50 Prozent des Unternehmens erkauft - der Rest sei eine Konventionalstrafe für den verspäteten Start des Angebots.
Facebooks Börsengang nimmt Gestalt an. Der Aktienpreis soll zwischen 28 und 35 US-Dollar liegen. Start ist Berichten zufolge der 18. Mai.
65 Millionen US-Dollar waren nicht genug: Die Winklevoss-Zwillinge haben versucht den Vergleich mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg aus dem Jahr 2008 annullieren zu lassen. Ein US-Gericht hat die Berufungsklage abgewiesen.
Die Anwälte von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg haben vor Gericht die Existenz eines Vertrages bestätigt, wonach dem New Yorker Paul Ceglia 84 Prozent des Unternehmens zustehen. Sie zweifelten jedoch die Echtheit der Unterschrift Zuckerbergs an. Der Kläger Paul Ceglia muss sich derweilen in einem anderen Verfahren wegen Betruges vor Gericht verantworten.
Paul Ceglia fordert 50 Prozent von Facebook ein, da diese ihm laut einem Vertrag mit Mark Zuckerberg zustehen würden. Genau dieser Vertrag entpuppt sich jetzt offenbar als Fälschung.
Mit dem Namen Mark Zuckerberg verbindet jeder den Gründer des weltweit größten sozialen Netzwerkes Facebook. Die Bekanntheit des Facebook-Chefs macht seinem Namensvetter Mark Zuckerberg, einem Anwalt aus Indianapolis, im Internet Probleme.




