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Erstes Chromebook von Sony bei FCC aufgetaucht Dokumente bei FCC aufgetaucht

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Nach Samsung und Acer möchte Sony ein Notebook mit Chrome OS auf den Markt bringen. Darauf deuten entsprechende Dokumente der US-Regulierungsbehörde FCC sind, die jetzt veröffentlicht wurden.

Auch Sony möchte offenbar ein Chromebook auf den Markt bringt. Zumindest sind jetzt Dokumente eines entsprechenden Vaio-Modells bei der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) aufgetaucht.

Bei diesem Sony-Laptop handelt es sich offenbar um ein Chromebook. (Quelle: Screenshot fjallfoss.fcc.gov)

Die Dokumente über das Notebook von Sony, die die FCC veröffentlicht hat, beinhalten neben Fotos unter anderem auch die Bedienungsanleitung. Der Sony Vaio CC111 besitzt demzufolge einen 11,6 Zoll großen Bildschirm und läuft mit Googles Betriebssystem Chrome OS. Hierfür gibt es gleich mehrere Hinweise.

Mit Chrome OS

Zum einen heißt es in der Bedienungsanleitung: "Schalten Sie den Computer an, um Chrome OS zu starten". Etwas später ist bei dem Punkt zur WLAN-Unterstützung von "Sony Chromebook" die Rede. Zum anderen fehlt bei der Tastatur des Laptops der sonst übliche Windows-Knopf, sodass offenbar nicht das Betriebssystem von Microsoft zum Einsatz kommt.

Die Fotos, die von der FCC veröffentlicht wurden, zeigen die vorhandenen Anschlussstellen. Auf der einen Seite befinden sich SD-Kartenleser sowie zwei USB-Ports. Auf der anderen Seite sind ein HDMI-, ein Kopfhörer- und ein Mikrofonanschluss vorhanden sowie die Anschlussstelle für das Netzteil. Vom Prozessor ist lediglich bekannt, dass es sich um einen "T25" handelt. Dies könnte laut der US-amerikanischen Seite Laptop Reviews auf einen Nvidia Tegra 2 T25 ARM-Prozessor hindeuten. Bislang besitzen alle Chromebooks einen Intel-Prozessor, allerdings sind bislang nur zwei Laptops mit dem Google-Betriebssystem erschienen, eines von Samsung und eines von Acer. Wie der US-Technikblog Engadget berichtet, könnte Chrome OS aber künftig auch auf ARM-Prozessoren laufen.

Bei Chrome OS funktioniert alles mehr oder weniger nur, wenn der Nutzer online ist. Es gibt keinen typischen Desktop, stattdessen wird in einem Browser-Fenster gearbeitet. Die Daten werden in der Cloud hinterlegt. Ein Google-Account ist notwendig, da sonst nur der eingeschränkte Gastmodus zur Verfügung steht. Einen ausführlichen netzwelt-Test von Samsungs Chromebook finden Sie auf netzwelt.

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Lisa Bruness
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