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Musikstreaming-Apps auf Handys und in der Unterhaltungselektronik Apps und unterstützte Hardware

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Millionen Songtitel immer und überall - Musikflatrates machen es möglich. Die Anbieter unterscheiden sich vor allem bei den Extras. Netzwelt hat einen Blick auf die Mehrwert-Funktionen geworfen.

Musikstreaming-Dienste bieten mehr als nur Zugang zu Millionen an Songtiteln. Mit Desktop-Software, mobilen Apps und Unterstützung von Heimelektronik sorgen die Dienste für musikalische Rundum-Versorgung. Die Leistungen der Musikstreaming-Dienste im Vergleich.

Die Anzahl an verfügbaren Songtiteln ist riesig: Wer eine Musikflatrate bei einem der in Deutschland verfügbaren Streaming-Plattformen bucht, erhält Zugriff auf zehn bis 16 Millionen Lieder. Ein Archiv, das nur schwer zu vergleichen ist.

Auch beim Preis sind kaum Unterschiede auszumachen: Eine Flatrate für den PC kostet monatlich fünf Euro, inklusive Nutzung mobiler Endgeräte werden zehn Euro für die 30-tägige Nutzung fällig. Nur Napster und Sony Music Unlimited fallen ein wenig aus dem Raster: Bei Napster gibt es für acht Euro (PC) und 13 Euro (mobil) monatlich auch Hörtexte, Sony lockt für vier Euro im Monat mit einem Basiszugang mit eingeschränktem Zugriff auf die Musikbibliothek und für zehn Euro mit dem vollen Zugriff auf alle Services. Als einziger Streaming-Anbieter im Feld ermöglicht Sony das Hochladen eigener Musiktitel auf die Cloud-Server.

Ob per Webbrowser, als Desktop-Player oder mobil - die Musikstreaming-Plattformen stehen auf vielen Geräten zur Verfügung. (Quelle: Rdio)

Desktop-Software und mobile Apps

Unterschiede der Musikstreaming-Anbieter gibt es vor allem bei den Extras, wie die netzwelt-Tabelle zeigt. Während alle Dienste mit Facebook- und Twitter-Schnittstellen ausgerüstet sind, um Lieblingssongs mit Freunden und Bekannten zu teilen, gibt es hinsichtlich der Desktop-Software Unterschiede: So setzen Deezer, Juke, Rara und Sony Music Unlimited auf die Nutzung per Browser, während Rdio und Simfy daneben auch einen Player für Windows und Mac anbieten. Das vor kurzem in Deutschland gestartete Spotify lässt sich am PC nur mit einem Player für Windows und Mac nutzen. Napster bedient man auch bequem per Browser, es fehlt eine Player-Version für den Mac.

Deutlicher spaltet sich das Feld bei den mobilen Apps. Wer ein iPad sein Eigen nennt und auf dem Tablet-Rechner Musik streamen möchte, sollte ein Auge auf Deezer, Napster, Rdio oder Simfy werfen. Spotify, das eigentlich viele Plattformen und Endgeräte bedient, macht hier leider keine gute Figur, weil keine native iPad-App zur Verfügung steht. Das gilt auch für Juke. Rara und Sony Music Unlimited kommen für iOS-Nutzer wegen fehlender App-Unterstützung derzeit nicht in Frage.

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Kommentare zu diesem Artikel

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  • Firestarter schrieb Uhr
    AW: Streaming: Die Musikflatrate als Rundum-Versorgung

    Hallo, danke für den Hinweis. Der Fehler wurde entsprechend korrigiert.
  • FreewareGuide schrieb Uhr
    AW: Streaming: Die Musikflatrate als Rundum-Versorgung

    Ein kleiner Fehler in der Übersicht bzgl. Napster: "Offline-Modus" gibt es erst im Tarif "Napster Music-Flatrate + Mobile" für 12,95 EUR. Siehe hier: www.napster.de/music-flatrate/. Im Artikel Musikstreaming: Kostenpflichtige Angebote im Überblick habt ihr es korrekt dargestellt: "Wer den Mobiltarif bucht, erhält auch offline Zugriff..."

    Interessant übrigens der Shitstorm, der sich gerade über Napster ergießt, nachdem sie am Dienstag die Software umgestellt haben auf die des neuen US-Eigentümers Rhapsody. Man darf vermuten, dass der Kundenschwund gerade von langjährigen Kunden enorm ist. Count me in. Sie spielen jetzt endgültig in genau der gleichen Liga wie die anderen in diesem Artikel vorgestellten Services, Stream-Fokus ohne Alleinstellungsmerkmal (insb. DRM-WMA), dafür aber teurer und mit absolut fürchterlicher Software.
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Alexander Zollondz
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