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Facebook sichert sich 750 IBM-Patente Patentstreit mit Yahoo

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Der Börsengang von Facebook steht bevor, da passen Patentklagen gegen das Soziale Netzwerk nicht sehr gut ins Bild. Um sich in solchen Fällen besser verteidigen zu können, sicherte sich Facebook Medienberichten zufolge Hunderte Patente von IBM.

Facebook hat offenbar mehrere hundert Patente von IBM gekauft. Damit möchte das Soziale Netzwerk Medienberichten zufolge vor seinem Börsengang besser gegen Patentklagen gerüstet sein. Aktuell muss sich Facebook bereits mit einer Klage von Yahoo auseinandersetzen.

Facebook wappnet sich für die Verteidigung bei Patentklagen. (Quelle: Screenshot)

Insgesamt 750 Patente soll sich Facebook von IBM gesichert haben, wie sowohl die Nachrichtenagentur Reuters als auch der Branchendienst Bloomberg übereinstimmend berichten. Beide Medien geben als Quelle eine namentlich nicht genannte Person an, die mit dem Sachverhalt vertraut sei. Die Patente decken offenbar eine breite Palette an Technologien ab: Bei Bloomberg ist die Rede von Software und Netzwerken, bei Reuters von der Suchfunktion und Halbleitern.

Schutz bei Patentklagen

Der Schritt von Facebook kommt, nachdem das Soziale Netzwerk in Vorbereitung auf seinen Börsengang von Yahoo verklagt wurde. Das Internetunternehmen sieht durch Facebook zehn seiner Patente verletzt. Dabei geht es um grundlegende Funktionen wie den News-Feed, Privatsphäre-Einstellungen und die verwendeten Werbeformen. Facebook hatte bereits angekündigt, sich gegen die Klage "energisch" zu verteidigen.

Die Quelle von Bloomberg gibt an, dass die 750 IBM-Patente Facebook bei der Verteidigung gegen Patentklagen, wie beispielsweise der von Yahoo, helfen sollen. Aktuell besitzt Facebook mindesten 56 zugesprochene Patente. Etwa 500 Patente wurden bei der zuständigen US-Behörde eingereicht.

Im Februar hatte Facebook seinen Börsengang beantragt, das Initial Public Offering (IPO) lag bei fünf Milliarden US-Dollar, allerdings wird mit einem Börsenwert zwischen 75 und 100 Milliarden US-Dollar gerechnet. Patentklagen wie die von Yahoo könnten Aktionäre verunsichern, weshalb Facebook bestrebt sein dürfte, diese schnellst möglich zu klären.

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Lisa Bruness
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