Zur Förderung der Medienkompetenz
Jugendschutz: Forscher der Uni Duisburg-Essen entwickeln Filter für Smartphones
Auch Kinder surfen dank Smartphone mittlerweile mobil im Netz. Das ist für Eltern nicht unproblematisch. Während es für den heimischen Computer bereits zahlreiche Filtertools für nicht kindgerechte Inhalte gibt, sind entsprechende Angebote im Smartphone-Bereich rar. Forscher der Universität Duisburg-Essen haben nun eine Lösung entwickelt. Diese bietet nicht nur starre Filterlisten, sondern auch eine Messenger-Funktion und ein Soziales Netzwerk. Beides soll helfen, die Filter möglichst in Echtzeit an die Bedürfnisse der Kinder anzupassen.
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Das Programm der Forscher um Marian Benner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Software-Engineering der Universität Duisburg-Essen, arbeitet zunächst nach dem klassischen Prinzip entsprechender PC-Programme. Surft das Kind eine Internetseite an, prüft die App mit einer Filterliste, ob die angeforderte Seite für das Kindesalter freigegeben ist, und verweigert gegebenenfalls den Zugriff. Als Filter setzen die Forscher dabei auf den bewährten und von der Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten anerkannten Filter JusProg.
Der Unterschied zu bereits bekannten Programmen: Blockt der Browser eine Webseite, ist nicht automatisch Schluss. Kinder können über einen Messenger direkt eine Nachricht an ihre Eltern senden und sie bitten, die Webseite freizugeben. Die Eltern erhalten dann eine Push-Benachrichtigung auf ihrem Smartphone und können entscheiden, ob sie ihren Kindern den Zutritt zum betreffenden Internetangebot gewähren.


Facebook und Co. sollen auf den Stundenplan. Bundesfamilienministerin Christina Schröder fordert Unterricht über Gefahren und Nutzen Sozialer Netzwerke. Eltern fühlen sich in der Medienerziehung selten "sehr kompetent".
Damit Kinder in Abwesenheit der Eltern nicht ständig vor dem Computer sitzen und spielen, bietet Windows 7 einen eigenen "Jugendschutz". Hier legen die Eltern die Grundregeln für die kindliche Computernutzung fest. Dazu erhält jedes Kind zunächst ein eigenes Benutzerkonto.
Der Freeware-Bereich bietet Programme, mit denen Eltern die PC- und Internet-Nutzung ihrer Kinder auch in Abwesenheit überwachen und stundenlanges Spielen verhindern. Zudem bieten sie Schutz vor dem Surfen auf fragwürdigen Webseiten mit nicht-jugendfreien Inhalten und falschen Informationen bei der Referats-Recherche.
Das Internet ist voll von Inhalten, die nicht für die Augen von Kindern und Jugendlichen geeignet sind. "Windows Live Family Safety" blockiert fragwürdige Webseiten und erweitert so den Windows-Jugendschutz um eine Internetkomponente. Der Dienst steht Nutzern von Windows XP, Vista und 7 zur Verfügung.
Der in erster Linie für seine Internet-Sicherheit- und Anti-Viren-Software bekannte Hersteller Norton bietet Eltern mit dem kostenlosen Dienst Online Family mehr Schutz für die eigenen Kinder beim Surfen im Internet. Seitensperren und das Anlegen von Zeitlimits sind nur zwei Aspekte der Software.
Facebook entwickelt derzeit eine Technologie, um Kindern den Zugang zu dem Sozialen Netzwerk zu ermöglichen. Denkbar ist etwa eine Verknüpfung mit dem Profil der Eltern.
Mehr Kinderschutz in Windows 8: In Microsofts kommendem Betriebssystem sollen spezielle Kinder-Konten Eltern mehr Kontrollmöglichkeiten über die Webaktivitäten ihrer Sprösslinge bieten.





Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeEinen offiziellen Download zu der App gibt es leider derzeit noch nicht. Das System befindet sich noch in einer Testphase. Eine echte Alternative zu diesem System gibt es auch noch nicht. Allerdings gibt es...
Wo bekommt man die App? Oder gibt es Alternativen?
Ist ja super. Gibt's die App auch als Download, ich konnte weder die Bezeichnung der App noch einen DOwnload finden. Bräuchte sowas.