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Jugendschutz: Forscher der Uni Duisburg-Essen entwickeln Filter für Smartphones

Auch Kinder surfen dank Smartphone mittlerweile mobil im Netz. Das ist für Eltern nicht unproblematisch. Während es für den heimischen Computer bereits zahlreiche Filtertools für nicht kindgerechte Inhalte gibt, sind entsprechende Angebote im Smartphone-Bereich rar. Forscher der Universität Duisburg-Essen haben nun eine Lösung entwickelt. Diese bietet nicht nur starre Filterlisten, sondern auch eine Messenger-Funktion und ein Soziales Netzwerk. Beides soll helfen, die Filter möglichst in Echtzeit an die Bedürfnisse der Kinder anzupassen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Social Web of Trust
  2. 2Kein Eltern-Trojaner
  3. 3Prototyp für Android
  4. 4Suche nach Kooperationspartnern
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Das Programm der Forscher um Marian Benner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Software-Engineering der Universität Duisburg-Essen, arbeitet zunächst nach dem klassischen Prinzip entsprechender PC-Programme. Surft das Kind eine Internetseite an, prüft die App mit einer Filterliste, ob die angeforderte Seite für das Kindesalter freigegeben ist, und verweigert gegebenenfalls den Zugriff. Als Filter setzen die Forscher dabei auf den bewährten und von der Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten anerkannten Filter JusProg.

Der Unterschied zu bereits bekannten Programmen: Blockt der Browser eine Webseite, ist nicht automatisch Schluss. Kinder können über einen Messenger direkt eine Nachricht an ihre Eltern senden und sie bitten, die Webseite freizugeben. Die Eltern erhalten dann eine Push-Benachrichtigung auf ihrem Smartphone und können entscheiden, ob sie ihren Kindern den Zutritt zum betreffenden Internetangebot gewähren. 

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