Für 109 Euro
iTunes im Wohnzimmer: Neues Apple TV im Test
Full-HD-Unterstützung, neue Bedienoberfläche: Apple hat zum iPad-Start auch seine Streaming-Box Apple TV überarbeitet. Wie landen hochauflösende Inhalte auf dem Fernseher, wie flüssig läuft das Multimedia-Streaming? Apple TV im ausführlichen netzwelt-Test.
Apple TV: Apples neue Streaming-Box kommt jetzt mit 1080p-Unterstützung. Auch die Bedienoberfläche hat sich geändert. Der Preis für Apple TV liegt bei 109 Euro. Zum Video: Apple TV
Inhaltsverzeichnis
- 1Passt in jede Hosentasche
- 2Kaum höhere Datenrate für Full-HD-Inhalte
- 3"Filme in HD" in iTunes
- 4Nur leihen, nicht kaufen
- 5AirPlay und AirPlay Mirroring
- 6Schwarze Ränder bei Display-Spiegelung
- 7Musikbibliothek auf dem Fernseher
- 8Abgeschlossenes System
- 9Fazit: Günstige Streaming-Box für iTunes-Freunde
Als Apple für Anfang März zum Presse-Event einlud, stand das neue iPad natürlich im Vordergrund. Die Vorstellung der neuen Variante der Streaming-Box Apple TV wurde im Vergleich kaum beachtet. Lediglich zu Beginn der Keynote fand die Streaming-Box Erwähnung, was neben dem neuen iPad im Schlepptau auch an den wenigen Veränderungen von Apple TV gelegen haben dürfte: Als entscheidende Neuerung empfängt die Box jetzt auch Videos in Full HD-Qualität, also in 1080p-Auflösung, was 1.920 x 1.080 Bildpunkten entspricht. Zudem hübschte Apple die Bedienoberfläche auf, bietet Zugriff auf iCloud-Inhalte und die aus iTunes bekannte Genius-Empfehlungsfunktion für Filme. Für netzwelt Grund genug, die neue Version genauer unter die Lupe zu nehmen.
Passt in jede Hosentasche
An Apple TV beeindruckt zuallererst immer noch die Größe: Mit einer Kantenlänge von rund zehn Zentimetern ist die quadratische, nach wie vor im schlichten Schwarz daherkommende Streaming-Box äußerst kompakt, passt in die Hosentasche und versorgt bei Zusammenkünften deshalb auch gerne den Fernseher von Freunden und Bekannten mit Internet-Inhalten.
Trotz seiner kleinen Größe packt Apple einiges an Technik in seine Streaming-Box: Im Inneren sitzt ein A5-System-on-a-Chip, der im Gegensatz zum iPad und iPhone aber nur mit einem Kern ausgestattet ist und ein Upgrade des A4-Chips darstellt, der im letzten Apple TV saß. Den Arbeitsspeicher des neuen Apple TVs habe Apple vermutlich von 256 auf 512 Megabyte aufgerüstet, berichtet Macrumors in Bezug auf einen Nutzer im Xbmc.org-Forum, der die Streaming-Box auseinanderbaute. Den internen Flash-Speicher taxiert Apple weiterhin auf acht Gigabyte, wie im Vorgängermodell.
Neues Apple TV im Test
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Bild vergrößern Die neue Streaming-Client von Apple gleicht dem Vorgänger und wird mit Fernbedienung ausgeliefert. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 12
Bild vergrößern Steuertasten, Menübutton, Abspieltaste auf der Fernbedienung. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 12
Bild vergrößern Die Steuerung der Streaming-Box erfolgt alternativ auch mit Apples kostenloser Remote-App. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 12
Bild vergrößern Die quadratische Box besitzt eine Kantenlänge von zehn Zentimetern und passt in jede Hosentasche. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 12
Bild vergrößern Angetrieben wird Apple TV von einem A5 System-on-a-Chip mit einem Kern. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 12
Bild vergrößern Netzteilanschluss, Ethernet-Buchse, optischer Audioausgang, HDMI-Port auf der Rückseite. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 12
Bild vergrößern Auf dem neuen iPad werden 1080p-Filme ausgeliefert, wenn möglich. (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 12
Bild vergrößern Wegen der geringeren Auflösung stehen auf dem alten iPad 720p-Filme zum Abruf bereit. (Bild: netzwelt) - Bild 9 von 12
Bild vergrößern Filme lassen sich in Deutschland nicht über iCloud laden. Als Alternative steht aber die Privatfreigabe-Funktion zur Verfügung. (Bild: netzwelt) - Bild 10 von 12
Bild vergrößern Apple TV unterstützt Apples Streaming-Protokoll AirPlay. Multimedia kann per WLAN vom i-Gerät an die Box übertragen werden. (Bild: netzwelt) - Bild 11 von 12
Bild vergrößern Für AirPlay sollten ausreichend Kapazität im WLAN-Netz vorhanden sein, sonst kann es zu Abbrüchen kommen. (Bild: netzwelt) - Bild 12 von 12
Bild vergrößern Mit dem iPad 2 und dem iPhone 4S möglich: AirPlay Mirroring, also das Spiegeln von Display-Inhalten. (Bild: netzwelt)







Beiträge
insgesamt 4 BeiträgeAlso, im Test von Heise bzw. "Mac & i" wurde erwähnt, dass die Datenraten für die "Full HD"-Inhalte aus dem Store teilweise so knapp bemessen sind, dass die Qualität darunter leidet und sich Kodier-Artefakte...
Vielen Dank für deinen Beitrag. Wir werden an unserer Aussprache arbeiten. Zitat: könnt ihr auch normal reden? oder nur so bescheuertes monotones gelangweiltes Ablesen?
könnt ihr auch normal reden? oder nur so bescheuertes monotones gelangweiltes Ablesen?
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