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Instaprint druckt Instagram-Bilder "Polaroid 2.0"

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Die schicke Box an der Wand druckt Instagram-Bilder aus. Instaprint heißt das Gerät und eignet sich insbesondere für Parties und Hochzeiten. Über Kickstarter wird Geld für die Serienproduktion gesammelt.

Instaprint ist ein Fotodrucker für Instragram-Fotos. Mit dem Gerät werden aus digitalen Party- und Eventfotos handfeste Erinnerungen. Gesteuert wird Instaprint einfach über Smartphones, Tablets oder Computer und WLAN. Bei der amerikanischen Crowdfunding-Seite Kickstarter wird Geld für die Serienproduktion gesammelt.

Erinnert an die guten alten Polaroids: Der tintenlose Drucker Instaprint druckt Instagram-Bilder aus. (Quelle: Instaprint bei Kickstarter)

Die Instaprint-Fotoboxen lassen sich einfach an der Wand befestigen und sehen dank ihres runden Designs dekorativ aus. Instaprint kann so programmiert werden, dass Instagram-Fotos eines bestimmten Ortes oder mit einem bestimmten Hashtag automatisch gedruckt werden können. Dies macht zum Beispiel bei einer Party, einer Hochzeit oder einem besonderen Event Spaß. Dabei wird Papier für tintenlose Drucker verwendet.

Crowdfunding-Ziel liegt bei 500.000 US-Dollar

Instaprint wird als Gerät über das WLAN-Netzwerk von Smartphones und Computern erkannt, wobei der Nutzer auf der Webseite instaprint.me bis zum Druckvorgang geleitet wird und auch Galerien bereits gedruckter Fotos erstellt werden können.

Instaprint-Drucker lassen sich an der Wand befestigen. (Quelle: Instaprint bei Kickstarter)

Das Gerät wurde im Frühjahr 2011 von dem Unternehmen Breakfast erfunden, das sich auf Geräte spezialisiert hat, die die Online-Welt mit der realen Welt verknüpfen. Prototypen seien bereits bei den Grammy Awards und Lady Gaga Konzerten eingesetzt worden. Um in Serienproduktion zu gehen, wird auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter um Unterstützung gebeten.

Test bei Lady Gaga-Konzert

Dabei haben sich die Anbieter das hohe Ziel von 500.000 US-Dollar (378.000 Euro) gesetzt. Davon sollen die monatelange Arbeit am mechanischen und digitalen Design sowie an der Hardware-Entwicklung und den Tests finanziert werden. Etwa die Hälfte des Geldes wird in Material und Herstellung investiert. 20.000 US-Dollar sollen ins Versenden der Geräte fließen.

Bislang sind bei Kickstarter über 154.000 US-Dollar zusammengekommen. Die Aktion läuft noch 39 Tage. Dabei werden verschiedene Belohnungen angeboten: Ab fünf US-Dollar erhalten Unterstützer einen ausgedruckten Instaprint zugesandt. Ab 399 US-Dollar verschickt Breakfast ein Instaprint-Drucker-Set. Für den internationalen Versand fallen dabei 25 US-Dollar zusätzlich an.

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Lisa Hemmerich
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