Konkurrenzkampf
Microsoft: Kauf von Apple-Produkten auf Firmenkosten angeblich untersagt
Microsoft und Apple sind in vielen Geschäftsbereichen direkte Konkurrenten. Jetzt wurde der US-amerikanischen Seite ZDNet eine E-Mail zugespielt, in der einigen Mitarbeitern der Kauf von Apple-Produkten auf Firmenkosten untersagt wird.

In der E-Mail, die von Alain Crozier, dem Finanzchef von Microsofts "Sales, Marketing, Services, IT & Operations Group" (SMSG), stammen soll, ist die Rede davon, dass Mitarbeiter dieser Abteilung keine Apple-Produkte mehr auf Firmenkosten kaufen dürfen. Explizit ist in der E-Mail die Rede von Macs und iPads. Private Käufe der Konkurrenzprodukte werden natürlich nicht unterbunden.
Regelung soll weltweit gelten
Die Apple-Produkte werden laut der E-Mail in den USA aus dem Zones-Katalog entfernt, den die SMSG für solche Zwecke nutzt. Aber auch außerhalb der USA sollen offenbar ähnliche Regelungen eingeführt werden. Hierzu heißt es in der E-Mail, dass die entsprechenden Teams diesbezüglich kontaktiert werden sollen.
Laut Crozier wurden bislang nur sehr wenige Apple-Geräte auf Firmenkosten angeschafft, allerdings werde trotzdem einiges an Arbeit bei der Umstellung anfallen. In der E-Mail wird nicht näher darauf eingegangen, warum der Kauf von Macs und iPads mit Firmenmitteln auf einmal untersagt werden soll. Gegenüber ZDNet wollte Microsoft keinen Kommentar zu dem Sachverhalt abgeben. Die E-Mail wurde also weder bestätigt noch abgestritten.
Laut der für den Artikel verantwortlichen ZDNet-Redakteurin Mary Jo Foley dürfen aber bereits seit mehreren Jahren keine iPhones, BlackBerrys oder Palm-Geräte über Microsoft bezogen werden. 2010 verschenkte Microsoft an all seine Mitarbeiter Smartphones mit dem hauseigenen mobilen Betriebssystem Windows Phone 7.






