Samsung Wave 3 im Test
Leistung und Bedienung
Das Samsung Wave 3 ist leistungsstark genug für alltägliche Aufgaben und auch aufwendigere 3D-Spiele, wie etwa Need for Speed. In den Browserbenchmarks Sunspider und Browsermark schloss es aber sehr schlecht ab. Mit 24.489 Punkten liegt es im Browsermark knapp 12.000 Punkte hinter dem mittlerweile fast zwei Jahre alten Apple iPhone 4. Mit 10.535,1 Millisekunden braucht es für den Sunspider-Test sogar mehr als doppelt so lange wie das iPhone 4. Zudem unterstützt bada nur eine abgespeckte Version von Adobes Flash. Die Akkulaufzeit liegt mit einem Wert von 5,5 Stunden laut Herstellerangaben bei Dauergesprächen in einem 3G-Netz im üblichen Rahmen für Smartphones.
Das Bedienkonzept von bada lehnt sich an die Bedienung von Samsungs Android-Handys an. Kein Wunder: Auch bada stattet Samsung mit seiner Bedienoberfläche TouchWiz aus. Allerdings unterscheidet sich bada in einer Hinsicht grundlegend von Android: Es gibt keine Zurück-Taste, außer das Programm bietet sie als virtuelle Schaltfläche. Die Sensor-Tasten unter dem Display sind lediglich zum Telefonieren und zur Rückkehr zum Startbildschirm gedacht. Das dürfte vor allem Umsteiger von Android-Smartphones verwirren.
Kamera und Klang
Die 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite liefert brauchbare Bilder, vor allem bei Tageslicht-Aufnahmen im Freien. Im Inneren ist die Qualität trotz LED-Fotoleuchte doch deutlich schlechter, aber immer noch brauchbar. Zum Teil wirken die Farben aber etwas blass (siehe Mediengalerie). Die Qualität der Videoaufnahmen überzeugte. Ein mit dem Samsung Wave 3 aufgenommenes Video finden Sie hier. Im Test vermisste netzwelt allerdings schmerzlich die Kamera-Taste des Vorgängers, das Auslösen ist beim Wave 3 lediglich über das Display möglich.
Samsung Wave 3 Testbilder
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Bild vergrößern Testbild Samsung Wave 3: im netzwelt-Foto-Studio. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 8
Bild vergrößern Testbild Samsung Wave 3: Raucher-Balkon der Redaktion (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 8
Bild vergrößern Testbild Samsung Wave 3: Aufnahme vom Redaktions-Balkon (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 8
Bild vergrößern Testbild Samsung Wave 3: Nahaufnahme eines Bierfasses (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 8
Bild vergrößern Testbild Samsung Wave 3: in der netzwelt-Redaktion (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 8
Bild vergrößern Testbild Samsung Wave 3: Schreibtisch (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 8
Bild vergrößern Testbild Samsung Wave 3: Nahaufnahme eines Türschilds (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 8
Bild vergrößern Testbild Samsung Wave 3: Nahaufnahme Kaffee-Tasse (Bild: netzwelt)
Am Klang des Wave 3 gibt es nichts auszusetzen. Der Klang über den externen Lautsprecher ist gut, jedoch leicht höhenlastig und etwas blechern. Dafür übersteuert der Lautsprecher aber selbst auf maximaler Lautstärke nicht. Im Gegensatz zu Kopfhörern: Schließt der Nutzer welche an, übersteuern diese auf voller Lautstärke erheblich. Der Klang ist zudem etwas dumpf und nicht ganz so klar wie über den externen Lautsprecher. Die Sprachqualität des Wave 3 ist gut. Im Test waren beim Telefonieren keine Störgeräusche zu vernehmen, lediglich im Freisprechmodus trat ein leichtes Rauschen auf. Die Gesprächspartner klangen zudem klar, allerdings nicht ganz natürlich. Die Stimmen waren etwas gedämpft. In lauten Umgebungen ist der externe Lautsprecher für den Freisprechmodus zudem zu leise.






