Für rund 370 Euro
Für gehobene Ansprüche: Dockingstation Soundfreaq Sound Stack im Test
Audio-Streaming per Bluetooth, knackiges Bassfundament: Soundfreaqs neues Dock empfängt Musik kabellos von Apple- und Android-Geräten und beeindruckt mit einem klaren und druckvollen Soundprofil. Nur Apples Kabellos-Technologie AirPlay fehlt, aber das ist verzichtbar.
Soundfreaq Sound Stack SFQ-03: Die zur CeBIT in Deutschland vorgestellte Dockingstation Sound Stack von Soundfreaq empfängt Musik via Bluetooth oder auch über das Dock für Apple-Geräte. Das System liefert ein komfortables Sounderlebnis für anspruchsvolle Hörer. Der akzeptable Preis: rund 370 Euro. Zum Video: Soundfreaq Sound Stack SFQ-03
Inhaltsverzeichnis
- 1Bluetooth-Streaming
- 2Einfache Inbetriebnahme
- 3Ordentliche Reichweite
- 4App-Steuerung
- 5Fazit
Die CeBIT ist schon seit Längerem nicht mehr die Messe für große Geräteneuheiten. Am Rande der Branchenschau finden sich aber trotzdem immer wieder eine Reihe von Herstellern, die mit interessanter neuer Hardware aufwarten können. Der Audiodock-Hersteller Soundfreaq nutzte die Gunst der Stunde, um sein neues System Sound Stack SFQ-03 vorzustellen. Es erweitert die Serie von kompakten Audiodocks des Herstellers und ist das aktuelle Flaggschiff.
Soundfreaq hat die Box dafür mit insgesamt zwei Breitband-Lautsprechern und zwei Subwoofern ausgerüstet, die ihrem Namen alle Ehre machen: Besonders Songs mit Tiefenfundament, etwa subsonische Dubstep-Bässe, sorgen für ein voluminöses Klangbild. Die Subwoofer sind dabei auf der Vorder-und Rückseite nicht mittig, sondern leicht versetzt verbaut. Wie die Gegenspieler Trizeps und Bizeps pumpen sich die Membrane im Bassbereich zu Höchstleistungen und strahlen zeitlich leicht versetzt in den Raum aus. Der Hersteller nennt diese Gegentakt-Konfiguration DubSub.
Bluetooth-Streaming
Zusammen mit zwei Full-Range-Lautsprechern lassen sich Wohnzimmer kleinerer und mittlerer Größe zuverlässig beschallen. Dafür sorgt der Verstärker, der mit 80 Watt Gesamtleistung aufwarten kann. Die zuschaltbare Q3-Verstärkung soll das Raumklang-Hörerlebnis verstärken, ist aber nicht mehr als eine nette Beigabe: Der Sound strömt zwar weit direkter aus den Lautsprechern, das Stereoerlebnis ist aber nicht so breitwandig, wie man es erwarten dürfte, wenn von Raumklang die Rede ist.
Soundfreaq setzt - wie bei seinen anderen Audiodocks - konsequent auf Musikstreaming per Bluetooth. Das hat den angenehmen Vorteil, das auch Geräte außerhalb des Apple-Universums ihre Streams an das System schicken können, etwa Android- oder Windows Phone 7-Smartphones. Einzige Voraussetzung ist ein eingebauter Bluetooth-Adapter.






