Qualität vor Quantität von Links und Schlagworten
Such-Algorithmus: Google will überbewertete Seiten bestrafen
Eine gute Platzierung bei Google ist das Ziel jeder Webseite. Doch nun will Google Seiten herabstufen, die übermäßige Suchmaschinenoptimierung (englisch: Search Engine Optimization, kurz SEO) betreiben, berichten US-Medien. Dazu soll der Webcrawler Googlebot überarbeitet werden. Qualitätsinhalte sollen besser bewertet werden, unverhältnismäßige Links und Schlagworte dafür weniger stark.
Die Änderung zielt auf Seiten ab, die übermäßig Suchmaschinenoptimierung betrieben, wie die amerikanische Webseite Search Engine Roundtable schreibt. Es sei ein Versuch, Webseiten, die auf Qualitätsinhalte setzen, stärker zu würdigen als Seiten, die lediglich aggressive Suchmaschinenoptimierung betrieben, sagte Matt Cutts, Leiter der Abteilug "Search Spam", auf der South by Southwest-Konferenz in Austin, Texas. Die Unterschiede zwischen den Seiten sollen dadurch ausgeglichen werden.
Herabstufung bei übermäßig vielen Links und Schlagwörtern
An den Änderungen würden bereits mehrere Entwickler arbeiten. Sie sollen in den kommenden Wochen oder Monaten umgesetzt werden. Dabei soll der Webcrawler Googlebot der Google-Suche intelligenter werden. Diejenigen, die unverhältnismäßig viele Schlüsselworte oder Links auf eine Seite setzen, sollen herabgestuft werden.
Erst vergangene Woche sind Pläne bekannt geworden, wonach Google künftig ganze Antworten auf Suchanfragen geben möchte. Die Ergebnisliste solle mehr bieten als bloß eine Liste mit Weblinks. Vor Kurzem hat Google zudem neue Suchergebnisse in Verbindung mit dem Google+-Konto vorgestellt.


Seit neuestem zeigt Google in seinen Suchergebnissen auch Nachrichten aus seinem sozialen Netzwerk Google+ an. Der Nutzer muss dafür aber in seinem Google-Konto angemeldet sein.
Urheberrecht: Google reagiert auf die stetig wachsende Flut an Löschanträgen von Urhebern. Webseiten, die häufig auf der Abmahn-Liste der Suchmaschine stehen, werden daher ab sofort eine schlechtere Position in den Suchergebnissen erhalten.
Die erste Google+-Spamwelle rollt: Per E-Mail erhalten Nutzer vermeintliche Einladungen zu dem Sozialen Netzwerk, die sich hinterher als Links zu Viagra-Seiten entpuppen.
Google verbessert die Suche bei seinem E-Mail-Programm Google Mail. Mit einer überarbeiteten Autocomplete-Funktion sollen sich E-Mails einfacher finden lassen.
Nutzer von Apple-Produkten können nun auch unterwegs mit Hilfe von iPhone, iPod und iPad so mit Google suchen, als säßen sie am heimischen Computer. Der Hersteller hat hierfür seine Mobile App gründlich überarbeitet.
Yahoo hat eine neue Funktion für seine Suchmaschine eingeführt. Dank Search Direct werden dem Nutzer Suchergebnisse aus Webseiten noch während dem Tippen angezeigt.
Googles Suche soll verbessert werden. Medienberichten zufolge soll eine Anfrage künftig mehr bieten als Links. Auf Fragen sollen ganze Antworten geliefert werden.




