Produktion teurer als beim Vorgänger

Analyse: Materialwert des neuen iPads beträgt fast Hälfte des Verkaufswerts

Das Material des neuen iPads soll in der Variante mit 32 Gigabyte in der 4G-Variante rund 364 US-Dollar (circa 276 Euro) kosten. Hinzukommen 10,75 US-Dollar (rund 8 Euro) Fabrikationskosten, teilt das Marktforschungsinstitut IHS iSuppli mit. Insgesamt betragen die Materialkosten genau die Hälfte des Ladenpreises von 729 US-Dollar (circa 554 Euro), damit ist das neue iPad in der Herstellung teurer als das iPad 2.

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Das 32-LTE-Modell ist um fast neun Prozent teurer als die 32-Gigabyte-Varainte des iPad 2. Dieses kostete beim Produkt-Launch in der Produktion ungefähr 335 US-Dollar (254 Euro). Hauptfaktoren für den Preisanstieg seien das hochauflösende Retina-Display, das LTE-Modem sowie die bessere Batterie. "Das Retina-Display ist das Kernstück des neuen iPad und die sichtbarste Verbesserung im Vergleich mit den Vorgängermodellen", sagte Andrew Rassweiler, Analyst bei IHS.

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Ausgaben für Software und Lizenzen nicht erfasst

Dabei betont das Marktforschungsinstitut, dass die Angaben vorläufig sind und sich lediglich auf Hardware und Fabrikationskosten beziehen. Weitere Ausgaben, etwa für Software und Lizenzen, wurden nicht erfasst.

Auch die Materialkosten für die weiteren Versionen des neuen iPad wurde analysiert. Demnach kostet die Hardware des iPad-Modells mit 16 GB und 4G rund 348 US-Dollar (264 Euro). Bei der 64-Gigabyte-Version werden die Materialkosten auf 398 US-Dollar (302 Euro) geschätzt. Für die einfachste Variante des neuen iPads mit 16 GB ohne LTE betragen die Material- und Fabrikationskosten zusammen 316 US-Dollar (240 Euro).

Samsung einer der größten Zulieferer

Unter allen Zulieferern soll Samsung der große Gewinner sein. Das südkoreanische Unternehmen liefere sowohl das Display als auch Chips an Apple, schreibt iSuppli. Der Retina-Display sei mit einem Materialwert von 87 US-Dollar (66 Euro) die teuerste Komponente. Zum Vergleich: Das Display des iPad 2 kostete 57 US-Dollar (43 Euro).

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