Toaster, Tiere, Internet

Verkehrte Netzwelt: Das "Internet der Dinge"

Dank neuer stromsparender Chips kann das "Internet der Dinge" endlich Wirklichkeit werden. Dann wird die gesamte Umwelt des Menschen intelligent, interaktiv und übers Internet miteinander vernetzt. Eine faszinierende Vision. Wie praktisch das "Internet der Dinge" im Alltag sein kann, zeigt der folgende Beitrag.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Das missglückte Frühstück
  2. 2Das perfekte Frühstück
  3. 3Internet für Hunde
  4. 4Der intelligente Futterautomat
  5. 5Der gemütliche Abend
  6. 6Der wohlverdiente Feierabend

Jetzt wird das seit gefühlt 20 Jahren beschworene "Internet der Dinge" langsam Wirklichkeit. Gerade hat nämlich der Prozessorhersteller ARM den passenden Chip dafür herausgebracht. Dieser Chip heißt Cortex-M0+ und ist der energieeffizienteste kleine Prozessor der Welt. Damit kann man das "Internet der Dinge" basteln. Alle diese "Dinge" haben also einen Kleinstrechner nebst RFID-Chip eingebaut, der nicht größer ist als, sagen wir, eine digitale Armbanduhr von Casio. Damit wird das Ding intelligent, fernsteuerbar und kommunikativ. Außerdem hat jedes Ding viele Freunde im Netz. Gesteuert wird es nicht mehr vom Menschen, sondern vielleicht von einer Art Zentralcomputer. Der sitzt wahrscheinlich ganz neumodisch in der Cloud, man weiß nicht, wo genau. Wenn auch andere "Dinge" so ausgestattet sind, dann können die auch untereinander kommunizieren, ganz ohne Zentralcomputer.

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Fertig ist das "Internet der Dinge". Alles wird leicht und einfach, Alltagsprobleme lösen sich auf wie Morgennebel über den Wiesen.

Das missglückte Frühstück

Vor allem morgens ist das wahnsinnig praktisch. Heute noch, ohne "Internet der Dinge", ist alles so unendlich kompliziert und fehleranfällig. Da hat man den Toaster schon angeworfen, obwohl die Kaffeemaschine gerade erst vorheizt. Die schreckliche Konsequenz: Die Toasts sind schon wieder kalt, wenn der Kaffee durchgelaufen ist. Nicht besser ist es, wenn man es umgekehrt macht und die Kaffeemaschine zuerst startet. Dann ist der Schaum des Cappuccino schon zusammengefallen, wenn die Toasts noch nicht braun sind. Die Butter aus dem Kühlschrank ist noch steinhart und Eier sind auch alle. Der Kühlschrank ist zwar zwei Meter hoch, aber trotzdem so dumm wie Brot. Wütend knallt der Mensch die Kühlschranktüre zu.

So sehen sie aus, die täglichen kleinen Attacken am Morgen, die den Angestellten so früh am Tag die Laune verderben. Darum haben sie ja auch alle so ein verkniffenes Gesicht in Bus und U-Bahn. Weil ihnen schon morgens das Leben aus dem Ruder läuft.



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