Das verhinderte iPad 2S

Das neue iPad im Test: 3,1 Millionen winzige Gründe

Apple hat die dritte Generation des iPads vorgestellt. Pünktlich zum ersten Verkaufstag hat netzwelt den neuen Tablet-PC mit hochauflösendem Retina-Display gründlich getestet. Wir verraten, wer sich das neue iPad jetzt zulegen sollte - und wer besser auf die nächste Generation wartet.

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Das neue iPad: Die dritte iPad-Generation liegt seit dem 16. März in den Apple Stores und in der netzwelt-Redaktion. Die ersten glücklichen Käufer halten ihr neues Tablet in der Hand und in der Redaktion begannen die ersten Tests. Zum Video: Das neue iPad

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Display
  2. 2Kompatible Apps, Geschwindigkeit und erste Probleme
  3. 3Akkulaufzeit und Netzteil
  4. 4Kamera
  5. 5Filme in Full HD
  6. 6Diktieren
  7. 7LTE
  8. 8Fazit: Wer sich das neue iPad kaufen sollte
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Das neue iPad verwirrt. Nicht weil es so unglaublich viele Pixel darstellen kann oder in der Theorie jetzt auch LTE-Funk unterstützt. Nicht weil es auf den ersten, zweiten und dritten Blick genauso aussieht wie das iPad 2. Vielmehr verwirrt das neue iPad, weil es nicht iPad 3 und schon gar nicht iPad 3G heißt, sondern schlicht und einfach nur das "neue iPad". In diesem Text wird daher der Einfachheit halber entweder vom "neuen iPad", dem "iPad 3" oder dem "iPad der dritten Generation" die Rede sein.

Der erste Kontakt zum neuen iPad läuft nicht nur für Apple-Vertraute ungewöhnlich routiniert ab. Mittlerweile hat sich der Tablet-Computer aus Cupertino im Bewusstein der mehr oder weniger technikaffinen Menschen einen festen Platz erobert. Der Wow-Effekt, der noch dem ersten und bereits leicht abgeschwächt auch dem iPad 2 anhaftete, will sich bei der Neuauflage nicht sofort einstellen. Auch der rein auf Early-Adopter abzielende "Haben-Wollen-Effekt", der bei Apple-Produkten oft allein schon durch die Formensprache der Geräte hervorgerufen wird, lässt beim iPad der dritten Generation auf sich warten.

Das neue Apple iPad

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Alles konzentriert sich beim iPad 3 auf das Display. Mit einer Bildschirmdiagonalen von 9,7 Zoll (entspricht 24,6 Zentimetern) ist es genauso groß wie das seiner beiden Vorgängermodelle. Wenn man so will, bleibt Apple sich also selbst treu. Denn schon bei der Einführung des allerersten iPads, damals als eine Art übergroßes iPhone ohne Telefonfunktion verspottet, drehte sich alles um Inhalte. Die oft herbeigesehnte schöne, neue, vor allem aber digitale und interaktive Zeitung wäre ohne das iPad kaum oder erst zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt denkbar gewesen. Unter diesem Gesichtspunkt ist es verständlich, dass Apple so viel Aufsehen um das neue Retina-Display macht. Denn gilt bei Auto- und Motorrad-Fahren der Sinnspruch: "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum", könnte man für Tablet-Computer im Allgemeinen den Spruch: "Viele Pixel sind nur durch noch mehr Pixel zu ersetzen" formulieren. 


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