Dienst außerhalb von Apple Mail einrichten
iCloud: So klappt der Abruf über Thunderbird und Outlook
Apple hat angekündigt, MobileMe nur noch bis zum 1. Juli 2012 zu betreiben - spätestens an diesem Tag ist ein Umstieg auf iCloud notwendig. Die E-Mail-Funktionen des Apple-Dienstes gehen deutlich über die allgemein bekannten Eigenschaften hinaus: So können E-Mails von iCloud zum Beispiel auch mit Thunderbird abgerufen werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1Höchstgrenzen
- 2Externer Abruf
- 3Spam-Ordner
- 4Fazit
Apple ist dafür bekannt, nicht mehr unterstützte Programme und Dienst relativ schnell einzustellen - das gilt nicht zuletzt für MobileMe: Spätestens am 1. Juni 2012, etwa ein Jahr nach der Ankündigung von iCloud, ist kein Zugriff auf den alten Webdienst mehr möglich. Auch E-Mails ziehen dann auf die neue Plattform um.
Höchstgrenzen
Bei iCloud gilt es einige Besonderheiten zu beachten, die Apple tief in den Support-Artikeln versteckt hat: So ist zum Beispiel die Anzahl der E-Mails, die pro Tag insgesamt über ein iCloud-Konto gesendet werden können, auf 200 beschränkt. Nutzer, die iCloud für ihren beruflichen E-Mail-Verkehr nutzen, können durchaus an diese Grenze stoßen, die sich allerdings auch durch den iCloud-Support nicht ändern lässt - sie haben dann nur noch die Möglichkeit, auf einen alternativen SMTP-Server oder gleich einen Freemail-Anbieter wie GMX auszuweichen.
Die Anzahl unterschiedlicher Empfänger, die pro Tag angeschrieben werden kann, ist derzeit auf den Wert von 1.000 beschränkt, wobei eine einzelne E-Mail maximal an 100 Personen gesendet werden kann - iCloud taugt also auch nicht für den Betrieb einer Mailingliste. Die Größe ein- und ausgehender Nachrichten kann höchstens 20 Megabyte betragen, was wohl die schlimmste Einschränkung der iCloud ist.


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