HDMI-Anschluss, starke Batterie und der übliche Netbook-Standard

Acer Aspire One D270 im Test: Netbook mit langer Akkulaufzeit

Acer kündigt sein neues Netbook Aspire One D270 vollmundig als Multimedia-Gerät für mobiles Entertainment an. YouTube-Videos laufen zwar in Full-HD-Auflösung, aber trotzdem kommen im Test Zweifel an dieser Beschreibung auf.

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Acer Aspire One D270: Bei dem Acer Aspire One D270 soll es sich um ein Multimedia-Netbook handeln, eine HDMI-Schnittstelle ist für diesen Titel allerdings zu wenig. Zum Video: Acer Aspire One D270

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Geringe Auflösung und die neueste Chip-Generation
  2. 2Enges Tastatur-Layout und schlecht platzierte Touchpadtaste
  3. 3Lange Akkulaufzeit
  4. 4HDMI-Schnittstelle
  5. 5Fazit: Kein Leistungsträger, aber ein brauchbares Netbook
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Geringe Auflösung und die neueste Chip-Generation

Wie es sich für ein Netbook gehört, ist der Bildschirm des Acer Aspire One D270 10,1 Zoll groß und entspiegelt, so dass auch im Freien etwas auf ihm zu erkennen ist. Allerdings fällt die Auflösung mit 1.024 x 600 Pixeln nicht gerade multimedial aus - ein HD-Video hat zum Beispiel 1.280 x 720 Pixel.

Acer verbaut zwar den zur neuesten Cedar-Trail-Generation gehörenden Atom-Prozessor N2600 von Intel, der mit 1,6 Gigahertz getaktet ist, greift beim Grafikchip aber auf den zwei Jahre alten PowerVR SGX545 zurück. Der ein Gigabyte große Arbeitsspeicher und die Festplatte mit einer Speicherkapazität von 320 Gigabyte gehören ebenso wie das installierte Windows 7 Starter zum Netbook-Standard.

Enges Tastatur-Layout und schlecht platzierte Touchpadtaste

Wie für ein Netbook üblich, sind die Tastatur und das Touchpad des Acer Aspire One D270 vergleichsweise eng zusammengerückt. Die Handballenablagen fallen so klein aus, dass sich die Hände beim Tippen nur selten auf ihnen ablegen lassen. Sie schweben eher in der Luft oder liegen vor dem Netbook auf dem Tisch.

Acer Aspire One D270 im Test

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Trotz des engen Layouts gelingt es in der Regel, nur die gewünschte Taste zu treffen. Die einzelnen Tasten weisen einen kurzen Hub mit klarem Druckpunkt am Ende auf. Als Problem erweist sich die Touchpadtaste. Sie liegt direkt am Rand des Netbooks, sodass es leicht passiert, dass der Nutzer sie mit seinem Handballen drückt. Anschließend landet der Cursor an einer ganz anderen Stelle im Text.

Der Nutzer muss die Touchpadtaste kräftig drücken, um einen Klick auszuführen. Das Touchpad reagiert dagegen schon auf leichte Berührungen und bewegt den Mauszeiger den Wünschen des Nutzers entsprechend über den Bildschirm. An der rechten Seite befindet sich ein Scroll-Bereich, mit dem sich zum Beispiel Webseiten und Dokumente bequem durchblättern lassen.

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