Vor allem P2P und VoIP
EU-Studie: Provider blockieren und drosseln Internetverkehr
Eine neue EU-Studie dürfte die Diskussion um Netzneutralität erneut entfachen. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Untersuchung blockieren Provider vor allem Datenverbindungen zwischen Computern und das Telefonieren über das Internet.
Aus der Untersuchung geht hervor, dass P2P-Verbindungen sowohl im Fest- als auch Mobilfunknetz gedrosselt oder geblockt werden. Datenverkehr, der über die Netze per VoIP, also Internettelefonie, läuft, werde hauptsächlich im mobilen Bereich ausgesperrt. Einige Provider schließen VoIP in ihren Mobilfunk-Vertragsbedingungen aus oder berechnen einen Aufpreis.
Analyse mittels Deep Packet Inspection
Die Studie führte die EU-Regulierungsstelle BEREC im Auftrag der Europäischen Kommission durch. Bei der Veröffentlichung handelt es sich allerdings um vorläufige Ergebnisse. Im zweiten Quartal dieses Jahres soll der fertige Bericht veröffentlicht werden. Die Regulierungsbehörde startete die Studie im Dezember 2011 mit Fragen an über 400 Provider, Verbraucherorganisationen, Industrieverbände und auch Privatnutzer. Die Ergebnisse werden auch in einer weiteren Untersuchung der BEREC zur Netzneutralität berücksichtigt.
Nach Angaben der BEREC werden die Blockaden des Internetverkehrs typischerweise mittels Deep Packet Inspection (DPI) durchgeführt. Mit dem Verfahren sind Provider in der Lage, Datenpakete genau zu kontrollieren und herauszufiltern. In der Debatte um Netzneutralität monierten Kritiker in der Vergangenheit den Einsatz der Technik, weil sie eine Kontrolle und Steuerung des Internetverkehrs ermögliche und damit die Gleichbehandlung von Datenpaketen gefährde.


Der größte Gegner der IT-Sicherheit in Unternehmen ist immer noch der eigene Mitarbeiter. Diese alte IT-Weisheit will eine Studie von Cyber-Ark belegen. Darin ist vor allem die Rede von immer mehr Mitarbeitern, die sich unberechtigt Zugang zu Daten verschaffen oder vertrauliche Firmeninfos klauen.
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Mit Facebook, Google, Verizon, Microsoft, Yahoo und der Deutschen Telekom sowie 17 weiteren Unternehmen hat sich ein starkes Bündnis in der neu gegründeten Open Networking Foundation zusammen gefunden. Die Initiative will offene Softwarestandards für das Netzmanagement schaffen.
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