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Sandisk Eye-Fi Test Bilder drahtlos von der Kamera auf den Rechner übertragen

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Zu schön um wahr zu sein: Die Eye-Fi-Speicherkarte von Sandisk überträgt Fotos drahtlos und macht Schluss mit dem Kabelsalat. Allerdings offenbaren sich im Test gleich mehrere Haken.

Nie wieder Kabelsalat: Die Eye-Fi-Speicherkarten von Sandisk verfügen über ein WLAN-Modul, mit dem sie Fotos und Videos drahtlos übertragen. Die Dateien lassen sich sowohl im heimischen Netzwerk direkt auf den Rechner kopieren, als auch unterwegs in einen Online-Speicher ablegen - allerdings mit mehreren großen Haken.

Sandisk Eye-Fi

Notwendige Vorbereitungen

Die Eye-Fi-Speicherkarte von Sandisk lässt sich zwar wie eine gewöhnliche SDHC-Karte einfach in eine Kamera oder ein Kartenlesegerät einlegen. Um ihre WLAN-Funktionen ausnutzen zu können, muss der Fotograf die Speicherkarte jedoch mithilfe seines Computers einrichten.

Die Installationsdateien für das Eye-Fi Center befinden sich direkt auf der Speicherkarte. Nach der Installation des Programms muss der Nutzer sich ein Konto anlegen. Anschließend kann er über Datei -> Einstellungen -> Eye-Fi-Karte die Zugangsdaten für drahtlose Netzwerke eintragen.

Die Karte bietet Platz für 32 private WLANs, die sich jedoch nur über die Software eintragen lassen. Mit unserer Testkamera Canon Powershot S100 war es nur möglich, das WLAN-Modul ein- und auszuschalten. Neue drahtlose Netzwerke ließen sich unterwegs nicht mit der Kamera hinzufügen.

In der Praxis

Die Eye-Fi-Karte muss anschließend in die Kamera eingelegt und im Menü eingeschaltet werden, damit ihr WLAN-Modul aktiv ist. Befindet sie sich in in Reichweite eines abgespeicherten drahtlosen Netzwerks, lädt sie automatisch die Fotos und Videos in den vorher festgelegten Ordner auf dem Rechner. Von Hotspots erfolgt der Upload in den zugehörigen Online-Speicher Eye-Fi View, der in der kostenlosen Version die Bilder allerdings nur sieben Tage lang aufbewahrt. Hier lassen sich die Aufnahmen nicht nur anschauen, sondern auch mit Freunden teilen.

Sandisk Eye-Fi im Test

Im Test erfolgte der Upload der Bilder sehr schnell und jedes Mal, wenn die Kamera den Wirkungskreis des Redaktions-WLANs erreichte, lud sie automatisch die neu hinzugekommenen Bilder auf den Rechner.

Um den Akku der Kamera zu schonen, empfiehlt es sich, das Funk-Modul der Eye-Fi nicht dauerhaft zu aktivieren, sondern nur in Bereichen von bekannten drahtlosen Netzwerken einzuschalten.

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Jan Johannsen
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