Das richtige Tablet für Ihre Bedürfnisse

Kaufberatung Tablet-PC: Es muss nicht immer das iPad sein

Tablet-PCs sind seit der Vorstellung von Apples iPad vor knapp zwei Jahren in aller Munde. Mittlerweile gibt es die Flachcomputer in allen erdenklichen Größen, samt beiliegendem Stift oder ohne und mit verschiedenen Betriebssystemen. Netzwelt verrät, wie Sie in der Geräteflut das richtige Modell für sich finden und welche Fragen Sie sich vor dem Kauf eines Tablets stellen sollten.

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Apples iPad löste 2010 den Trend zum Tablet-PC aus. (Bild: Apple)
Apples iPad löste 2010 den Trend zum Tablet-PC aus. (Bild: Apple)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Muss es ein Tablet sein?
  2. 2Zusammenspiel mit anderen Geräten
  3. 3Couchsurfing vs. Mobile Computing
  4. 4Die Frage nach der Pixel-Zahl
  5. 5Unterwegs ins Internet oder nicht?
  6. 6Mit Tethering und Multi-SIM sparen
  7. 7Speicher: Weniger ist in der Regel mehr
  8. 8Prozessoren mit einem, zwei oder vier Kernen
  9. 9Auf Unabhängigkeit von der Steckdose achten
  10. 10Die System-Frage
  11. ...aufklappen
  12. 11Ausstattung & Zubehör
  13. 12Kaufempfehlungen
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Muss es ein Tablet sein?

Bevor Sie sich einen Tablet-PC zulegen, sollten Sie sich überlegen, wofür Sie den Flachcomputer nutzen wollen. In vielen Haushalten sind bereits Smartphone, Rechner, Laptop und E-Book-Reader vorhanden, die in Kombination bereits alle Funktionen und Eigenschaften eines Tablet-PCs bieten.

Daher heißt es Hand aufs Herz: Brauchen Sie wirklich noch einen zusätzlichen Flachcomputer oder reicht auch ein Smartphone mit größerem Display beziehungsweise ein leichterer Laptop? Viele Hersteller bieten auch Hybrid-Modelle aus Tablet und Smartphone (Dell Streak, Galaxy Note) oder Tablet und Notebook (Dell Inspiron Duo) an. Möglicherweise erfüllt ein solches Produkt Ihre Bedürfnisse eher und macht den Kauf eines Tablet-PCs überflüssig.

Zusammenspiel mit anderen Geräten

Soll Ihr Tablet-PC mit anderen Geräten im heimischen Wohnzimmer interagieren - etwa PC, Fernseher, Laptop, NAS oder Smartphone? Dann sollten Sie zunächst einmal einen Blick auf die Hersteller-Etiketten dieser Geräte werfen. Nicht nur für Apple-Produkte gilt, das sie untereinander perfekt zusammenspielen. Besteht Ihr gesamtes Home Entertainment-System also beispielsweise aus Sony-Hardware, ist die Anschaffung eines Sony-Tablets sinnvoll, anstatt sich die Mühe zu machen, ein konzernfremdes Produkt in das System zu integrieren.

Setzen Sie daheim dagegen auf verschiedene Hersteller, dann sollten Sie beim Tablet-Kauf darauf achten, dass Ihr Gerät möglichst umfangreiche Vernetzungsmöglichkeiten bietet. Neben Unterstützung für Funkstandards wie DLNA, WLAN oder Bluetooth sollte zumindest eine USB-Schnittstelle vorhanden sein, noch schöner ein zusätzlicher HDMI-Anschluss. Zu beachten ist hier: Die meisten Hersteller verbauen sogenannte Micro-Anschlüsse, daher benötigen Sie zum Anschluss an ihre Heimgeräte ein entsprechendes Adapterkabel. Apple und Samsung setzen bei einigen ihrer Tablets zudem proprietäre Anschlüsse ein, für die ebenfalls Adapter benötigt werden.



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