Marios Feten-Fahrtgemeinschaft

Im Kurztest: Mario Party 9

Offenbar herrschte nach der achten "Mario Party" Katerstimmung bei Nintendo. Die Fachpresse ließ nicht gerade die Wertungskorken knallen, die Spieler nölten ob des ewiggleichen Spielprinzips, das sich seit der ersten N64-Fete kaum geändert hatte. Fünf Jahre hat sich Haus- und Hofentwickler Hudson Soft nun Zeit gelassen, um die neunte Sause zu organisieren. Und so viel vorweg: Neue Regeln bringen tatsächlich frischen Wind in das virtuelle Wii-Brettspiel.

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Mario Party 9 - Januar Trailer: Der Mehrspieler-Spaß Mario Party 9 für die Nintendo Wii wird in diesem Video vorgestellt. Spieler erhalten einen Eindruck von der Vielfalt der Spiele und sehen zum Teil, wie diese gesteuert werden. Eine Besonderheit von Mario Party 9 werden dabei die sogenannten Boss-Battle am Ende jedes Levels. Zum Video: Mario Party 9 - Januar Trailer

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Die auffälligste Änderung: In "Mario Party 9" rennen der Klempner und drei seiner Kumpels nicht mehr im Alleingang über die kunterbunten Spielbretter, sondern bilden eine Art Feten-Fahrgesellschaft. Dabei darf jeder mal ans Steuer und mit etwas Geschick, Würfelglück und vorausschauender Fahrweise die begehrten Sterne einheimsen.

Die Wege über die allesamt dem Nintendo-Themenkosmos entsprungenen Spielbretter sind mit launigen bis heimtückischen Ereignissen gespickt: Mal verschwindet der gerade aktive Spieler in einer grünen Bonus-Röhre, dann wird er von einer Pflanze verspeist, um sauer verdiente Mini-Sternchen erleichtert oder mit den Kollegen um mehrere Felder nach hinten strafversetzt. Besonders gefürchtet sind aber die Felder von Bösewicht Bowser: Dann bricht meist ein zufälliges, kaum abwendbares Unheil über den Pechvogel herein.

Ebenfalls neu: Die obligatorischen Minispiele werden nicht mehr automatisch nach einer Runde ausgetragen, sondern nur dann, wenn die Gruppe auf einem entsprechenden Feld landet. 80 Wettbewerbe sind es diesmal - darunter zünftige Keilereien auf einer schwankenden Plattform, das Belegen einer rotierenden Pizza, ein "Himmelswettlauf" in schönster Jump&Run-Manier oder die Flucht aus einem Spukhaus. Die Minigames machen durch die Bank weg Spaß und sind zugänglich wie eh und je.

Eines hat es jedoch besonders in sich: die Bosskämpfe. Darin müssen die Teilnehmer ihre Kräfte vereinen, um Wolkenreiter Lakitu, Tausendfüßler Wiggler oder am Ende Bowser selbst in die Schranken zu weisen. Aber auch hier bleibt die Rivalität erhalten: Wer dem Bossgegner den entscheidenden Schlag versetzt, darf sich in der Endabrechnung über einen Bonus freuen.

Nicht viel länger als eine halbe Stunde dauert eine Partie in "Mario Party 9", das in geselliger Runde zu Höchstform aufläuft. Aber auch Solospieler kommen zumindest halbwegs auf ihre Kosten und können zwei neue Spielbretter und Figuren freischalten.

Im Kurztest: Mario Party 9

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Fazit

Die inhaltliche und auch grafische Überarbeitung hat der Reihe spürbar gut getan. "Mario Party 9" wirkt frischer und kurzweiliger als seine Vorgänger. Diese Fete mit Super Mario sollten sich Wii-Besitzer eigentlich nicht entgehen lassen - und sie sollten am besten ihre Freunde mitbringen.

Datenblatt

Mario Party 9
SpielnameMario Party 9
HerstellerNintendo
VertriebNintendo
GenreGeschicklichkeit
Erhältlich ab02.03.2012
Preisca. 50 Euro
EAN Code0045496401412
SchwierigkeitFür Einsteiger
Alterab 6 Jahren
Multiplayer2-4
Sonstiges 
Bewertung Grafikgut
Bewertung Steuerunggut
Bewertung Soundbefriedigend
Bewertung Spielspasssehr gut
Bewertung Gesamtgut
SystemWii

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