Mobilmachung in der Milchstraße
Im Kurztest: Mass Effect 3
Bioware - kaum ein anderes Entwicklerteam versteht sich besser darauf, virtuelle Welten zu erschaffen und diese glaubwürdig in Szene zu setzen. Die Spiele der millionenfach verkauften "Mass Effect"-Reihe gelten dabei als Meisterstück des international aufgestellten EA-Studios. Nun erscheint der dritte und letzte Akt dieser wahrhaft episch angelegten Science-Fiction-Oper, für die der Begriff Action-Rollenspiel zu kurz greift.
Mass Effect 3 Launch Event: Im "Wohnzimmer von Commander Shepard" erhielt netzwelt die Gelegenheit beim Launch-Event von Mass Effect 3 den neuen Titel anzuspielen. Das Action-Rollenspiel erscheint am 8. März in Deutschland. Zum Video: Mass Effect 3 Launch Event
Inhaltsverzeichnis
PC-, Xbox-360- und PS3-Spieler schlüpfen abermals in die Uniform von Commander Shepard, um das Universum vor den Reapern zu retten - übermächtige Maschinen, die alle 50.000 Jahre die Galaxis von organischem Leben bereinigen. Um diese aufhalten zu können, sind nicht nur schnelle Reflexe gefragt, sondern auch diplomatische Fähigkeiten. Shepard soll die zerstrittenen Völker der Milchstraße einen, mobilisieren und in die Schlacht führen.
Ausgangspunkt von Shepards finaler Mission ist dabei die Erde, die in Roland-Emmerich-Manier von der gewaltigen Kriegsmaschinerie der Reaper überrollt wird. Bevor man jedoch in die Weiten des Alls aufbricht, stellt Bioware den Spieler vor die Wahl: Will er "Mass Effect 3" als unkomplizierte Ballerei, als interaktiven Film mit heruntergeschraubten Schwierigkeitsgrad oder tradionell als "Rollenspiel" erleben? Letztere Variante ist sicherlich die reizvollste, vereint sie doch actionlastige Kämpfe, Team-Management und Charakter-Entwicklung mit der Freiheit, die Dialoge und damit auch einen Großteil der Geschichte massiv zu beeinflussen.






