Einfaches Verbinden

CeBIT: Samsung setzt 2012 verstärkt auf Konvergenz

Samsung ist nicht nur im Smartphone- und Tablet-Bereich einer der führenden Hersteller, sondern auch bei Displays, Monitoren oder Notebooks. Diese Marktmacht will der Hersteller 2012 besser ausnutzen, indem er das Zusammenspiel seiner Geräte vereinfacht. Helfen sollen dabei im Display-Bereich die Techniken Mobile High-Definition Link (MHL), WirelessDisplay (WiDi) und die universelle Dockingstation Smart Station.

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Die Samsung Smart Station war auf der CeBIT nur in einem Video zu sehen. (Bild: netzwelt)
Die Samsung Smart Station war auf der CeBIT nur in einem Video zu sehen. (Bild: netzwelt)

Auf der CeBIT in Hannover präsentierte Samsung an seinem Stand das Zusammenspiel seiner verschiedenen Geräte im Bank-, Gesundheits- und Bildungswesen. Künftig sollen Samsung-Geräte auch im Heimbereich stärker ineinander greifen, das erklärte Samsung gegenüber netzwelt auf der CeBIT.

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MHL und WiDi

Die neuen Monitore des Herstellers sollen ab der Serie 5 durchgängig mit MHL-Unterstützung ausgeliefert werden. Unterstützt das Smartphone des Nutzers - wie etwa Samsungs Galaxy S2 - die MHL-Technik können dadurch Fotos und Videos auf dem größeren Bildschirm dargestellt werden. Voraussetzung ist hierfür lediglich ein MHL-Kabel.

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Des Weiteren plant Samsung, Monitore mit Intels Wireless Display-Technologie anzubieten. Die Monitore sind dabei mit einem WLAN-Modul ausgestattet. Der Nutzer kann dann einfach das Bild seines Laptops via WiFi auf den Monitor übertragen. Es ist sogar möglich, den Monitor als erweiterten Desktop zu nutzen.

Smart Station mit Mobile Control

Zudem will Samsung im Laufe des Jahres mit der Smart Station den Nachfolger seines Samsung Hub Monitors präsentieren. Die Smart Station ist dabei ein Monitor mit integrierter universeller Docking-Station. Die Verbindung zwischen Laptop und Monitor erfolgt hier über USB. Der Clou: Mit der Smart Station lassen sich nicht nur Notebook und Monitor verbinden, sondern auch andere Geräte wie etwa das Smartphone.

Gesteuert werden die angeschlossenen Geräte dann über eine Bluetooth-Tastatur und -Maus. Dies funktioniert dank der Software Mobile Control auch bei angeschlossenen Smartphones, sodass der Nutzer beispielsweise zum SMS schreiben nicht mehr auf die Handy-Tastatur zurückgreifen muss. Sogar ein Drag-and-drop von Dateien zwischen den Systemen soll möglich sein.

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