Bestimmte Seriennummern der ThinkCentre M90z und M70z betroffen
Brandgefahr: Lenovo ruft All-in-One-Desktop-PCs zurück
Lenovo ruft weltweit 160.000 Business-Rechner zurück. Betroffen sind die Modelle ThinkCentre M90z und M70z, die zwischen Mai 2010 und Januar 2012 gekauft wurden. Wegen eines Fehlers bei der Stromversorgung werde das System überhitzt und es könne Brandgefahr bestehen, teilte der chinesische Computerhersteller mit.
Bislang haben zwei Kunden berichtet, dass Feuer zu Schäden am PC geführt hat. Verletzt wurde laut U.S. Consumer Product Safety Commission niemand. Lenovo empfiehlt, dass Kunden die betroffenen Business-Desktop-PCs ThinkCentre M90z und M70z ab sofort nicht mehr verwenden und das Netzkabel abziehen.
Nicht alle Seriennummern betroffen
Es seien indes nicht alle in dem angegebenen Zeitraum verkauften PCs betroffen. Dies könne anhand des Computertyps und Seriennummern auf der Homepage herausgefunden werden. Auf der hier rechts verlinkten Seite können Kunden testen, ob ihr Desktop-Rechner unter den zurückgerufenen Modellen ist.
Betroffene sollen sich an den Lenovo-Service und -Support wenden, um den Ersatz des Netzteils zu planen, teilte das Unternehmen mit. In Deutschland ist der Service montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr unter anderem unter der Telefonnummer 07032-15-49201 erreichbar. Lenovo bietet kostenlose Ersatznetzteile an und entschuldigt sich bei den Betroffenen.
Rückruf-Aktionen kommen immer wieder vor. Im vergangenen Jahr wurden fünf Modelle der Sony Bravia-Fernseherreihe überprüft, weil diese womöglich fehlerhafte Teile enthalten, durch die Brandgefahr entstehe. Auch die Telekom hat 2011 eine Sicherheitswarnung herausgegeben. Dieses betraf ein Netzgerät der Firma Leader Electronics, das im WLAN-Router Speedport W 700V zum Einsatz kommt. Die Telekom rief die betroffenen Geräte zurück. Besitzer konnten ihr Netzgerät kostenlos umtauschen.


1,25 Millionen Navigationsgeräte des Herstellers Garmin sind mit einer Batterie ausgestattet, die unter bestimmten Umständen zu überhitzen droht. Der Hersteller ruft daher alle Kunden auf via Internet zu prüfen, ob ihr Gerät betroffen ist und die Navis kostenfrei für eine Reparatur einzusenden.
Lenovo hat offenbar Interesse an Medion, dem Hersteller der Aldi-Computer. Das geht aus Medienberichten hervor. Einen großen Aktienanteil hat sich Lenovo offenbar schon unter die Nägel gerissen.
HP hat sein Austauschprogramm für defekte Akkus auf weitere Laptop-Modelle ausgeweitet. Nun auch aufgeführt sind Businesslaptops. Die Akkus stellen möglicherweise eine Gefahr für die Nutzer dar.
Kein guter Tag für Sony. Bei elf Fernsehern der Bravia-Reihe in Japan entwickelte sich Rauch oder innere Teile schmolzen. Dies sorgt nun für eine weltweite Rückrufaktion des Unternehmens. 1,6 Millionen Geräte sollen außerhalb Japans betroffen sein.
Der chinesische PC-Hersteller Lenovo hat zwei neue Business-PCs angekündigt, den Thinkcentre A70 und den M70e. Das Modell A70 ist für kleine und mittlere Unternehmen gedacht und kostet in der Grundausstattung weniger als 400 Euro.
Brüchiges Kunststoffgehäuse: Die Telekom warnt vor Sicherheitsmängeln bei einem Netzteil der Firma Leader Electronics im hauseigenen Router Speedport W 700V. Der rosa Riese tauscht betroffene Netzgeräte kostenlos aus.
Lenovo präsentiert den nach eigenen Angaben ersten Business All-in-One-Desktop im 23-Zoll-Format.




