Präsentation bei RetailTech Japan

Strichcode ade: Kasse erkennt Gemüse ohne Barcode

Toshiba Tec hat eine Kasse entwickelt, die auch ohne Barcode-Aufkleber unterschiedliche Gemüse- und Obstsorten in kürzester Zeit erkennt. Selbst unterschiedliche Apfelmarken sind kein Problem für die Kasse. Strichcodes könnten künftig also überflüssig sein.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1"Kasse hilft Kassierern"
  2. 2Neue Scanner-Technologie
  3. 3Weiterentwicklung geplant

Toshiba Tec präsentiert seine neue intelligente Kasse auf der RetailTech Japan, die derzeit in Tokio stattfindet. Dort stellte das Unternehmen auch einen Drucker vor, der es vermag, die Schrift auf einem bereits bedruckten Papier wieder zu löschen und es so wiederverwendbar zu machen.

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"Kasse hilft Kassierern"

Keiichi Hasegawa von Toshiba Tec erklärte gegenüber dem japanischen Online-Magazin DigInfoTV, dass in der Entwicklung der Scanner-Kasse besonders die Kassiererinnen und Kassierer im Blickpunkt standen.

Diese seien oft nur in Teilzeit und als Aushilfen angestellt, weshalb sie länger bräuchten, um sich alle Nummern von Gemüse- und Obstsorten zu merken. Dadurch komme es im Ablauf an der Kasse immer wieder zu Verzögerungen. Die neu entwickelte Scanner-Kasse soll diesem Missstand Abhilfe verschaffen.

Neue Scanner-Technologie

In den meisten Supermärkten werden Laserscanner verwendet, um Barcodes einzulesen. Die von Toshiba entwickelte Technologie hingegen verzichtet auf den Laser. Der integrierte Scanner unterscheidet vielmehr zwischen dem gewünschten Produkt und anderen Hintergrundobjekten - und dies in ungefähr derselben Geschwindigkeit, die ein Laser benötigt, um einen Strichcode zu lesen.

Der Scanner arbeitet bereits so gut, dass auch unterschiedliche Apfelsorten, die von unterschiedlichen Produzenten stammen, aber beinahe identisch aussehen, differenziert werden können. Zudem sind auch andere Produkte, auf denen normalerweise ein Barcode zum Einsatz kommt, von der Kasse lesbar.

Weiterentwicklung geplant

Toshiba Tec arbeitet derzeit an der Ausweitung der Datenbank, mit der die Scanner-Kasse ausgeliefert werden soll und an der Verbesserung der Analysesoftware. Diese soll bald nicht nur dicht vor die Kamera der Kasse gehaltene Objekte, sondern auch weiter entfernte Produkte erkennen können. Wann die erste Scanner-Kasse ausgeliefert wird, ist noch nicht bekannt.

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