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Ab ins Web: Corel bringt VideoStudio HTML5 bei
Der kanadische Softwarehersteller Corel hat das beliebte Programm VideoStudio Pro auf Version X5 aktualisiert - und das nur ein Jahr nach Vorstellung der letzten Version. Dadurch fällt das Update insgesamt auch eher klein aus, auch wenn die HTML5-Unterstützung und bessere Leistung durchaus einen Blick Wert sind.
Inhaltsverzeichnis
- 1Mehrere Kerne
- 2Export ins Web
- 3Screencast erstellen
- 4Fazit
Corel ist im Bereich Videobearbeitung erst seit relativ kurzer Zeit aktiv: Nachdem 2006 der Konkurrent Ulead aufgekauft wurde, haben die Kanadier besonders das Programm VideoStudio immer stärker von einer Einstiegs- zur Universallösung ausgebaut. Seit Anfang März liegt die abermals aktualisierte Version "X5" vor.
Mehrere Kerne
Die Nummerierung führt Corel damit konsequent weiter und auch die Anforderungen an das Zielsystem bleiben im Vergleich zu VideoStudio Pro X4 weitgehend gleich: Neben zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und drei Gigabyte freiem Platz auf der Festplatte werden eine leistungsfähige Grafikkarte und ein Prozessor mit zwei oder mehr Kernen empfohlen. Apropos Kerne: Corel hat nach eigenen Angaben VideoStudio in der aktuellen Fassung darauf getrimmt, die Möglichkeiten der parallelen Verarbeitung von Material bestmöglich auszunutzen, sodass der Filmschnitt und andere Aktionen auf modernen PCs deutlich flüssiger ablaufen sollen. Freuen dürfen sich Anwender auch über eine andere Neuerung: Im Vergleich zur letzten Version X4, die noch knapp 90 Euro kostete, liegt der Preis für Corel VideoStudio Pro X5 bei 70 Euro - egal, ob sich Kunden für die Box- oder Download-Variante entscheiden. Ferner gibt es eine Geld-zurück-Garantie für einen ganzen Monat.


Wer sich die Produktpalette der Corel Corporation ansieht, stößt dabei eher auf Programme für professionelle Grafiker und Designer. Mit dem Corel Digital Studio gibt es aber ein Paket, das sich ganz auf die Multimedia-Fähigkeiten für zu Hause konzentriert: Fotos, Videos und DVDs lassen sich damit leicht bearbeiten.
Obwohl im Windows-Betriebssystem schon lange der Windows Movie Maker enthalten ist, erlebt der Markt für Videoschnitt-Programme eine Blütezeit dank deutlich einfacherer Produktionstechniken, auch im privaten Bereich. Für die nachträgliche Bearbeitung des Bild- und Ton-Materials bietet Corel das VideoStudio an. Netzwelt testet die aktuelle Version.
WinDVD ist eines der ältesten Programme für die Wiedergabe von Filmen und Videos. Zwar kann Windows schon ab Werk DVDs abspielen, für den Genuss einer Blu-ray-Disc ist WinDVD aber eine gute Lösung.
Wer private Videos mit 3D-Effekten aufpeppen will, muss nicht unbedingt hunderte Euro ausgeben. Corel hat mit MotionStudio 3D ein Programm im Angebot, das eine breite Funktionspalette zu günstigen Preisen bietet.
Wer die kanadische Corel Corporation nur mit CorelDRAW in Verbindung bringt, täuscht sich gewaltig. Zum Unternehmen gehört unter anderem WinZip, mit zwei neuen Apps setzt es zum Sprung auf Apple iOS an.
Die Einkaufstour des kanadischen Software-Herstellers geht weiter: Corel hat bekanntgegeben, man habe die Roxio-Programme vom Konkurrenten Rovi übernommen. Mit der jüngsten Akquisition gewinnt Corel besonders auf dem Mac an Bedeutung.
Corel hat eine neue Version seines Grafikprogramms CorelDRAW vorgestellt, die ab sofort erhältlich ist. Für die Nutzer lohnt sich ein Update vor allem wegen des neuen Website Creators und der 64-Bit-Unterstützung.




