Einfaches Stöbern in Fotos von Freunden

Link-Wink: Friendsheet verleiht Facebook das Aussehen von Pinterest

Die Webanwendung Friendsheet zeigt Facebook-Fotos aus dem Newsfeed im Pinterest-Design an. Die Funktion erleichtert es, durch große Mengen von Fotos zu stöbern. Medienberichten zufolge hat sogar Facebook-CEO Mark Zuckerberg selbst auf den "Gefällt mir"-Button der Anwendung geklickt.

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Die Facebook-Web-Anwedung zeigt Bilder wie bei Pinterest an. (Bild: Screenshot Friendsheet)
Die Facebook-Web-Anwedung" zeigt Bilder wie bei Pinterest an. (Bild: Screenshot Friendsheet)

Friendsheet nutzt Facebook-Connect, um Fotos aus dem Newsfeed in eine Pinterest-Browsing-Erfahrung zu verwandeln. Dabei macht die Web-Anwendung keinen Unterschied, wer die engsten Freunde oder nur weit entfernte Bekannte sind. Das braucht das Programm auch nicht, denn alle Fotos sind leicht überschaubar angeordnet, wie das US-amerikanische Technikblog TechCrunch schreibt. Dadurch würden Bilder von Bekannten auffallen, die fast in Vergessenheit geraten waren.

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"Pinterest-Gefühl auf Facebook"

Friendsheet wurde im Januar gestartet. Das Programm ermöglicht das Anklicken des "Gefällt mir"-Buttons, Kommentare und das Teilen von Fotos. Bilder können mit einem Klick vergrößert, hochgeladen und auf der eigenen Facebook-Seite gepostet werden.

Als Nächstes plant der Entwickler Zachary Allia eine iPad-App sowie Verbesserungen bei HTML5. "Ich möchte das Pinterest-Gefühl auf Facebook-Fotos übertragen", sagte er gegenüber TechCrunch.  

Vor Kurzem ist Pingram, eine Kombination aus Pinterest und Instagram, vorgestellt worden. Die Seite ermöglicht es, im Instagram-Feed und in beliebten Fotos zu browsen, und zeigt zugleich Kommentare an. Dabei ist das Interface wie bei Pinterest gestaltet.

Facebook hat diese Woche eine Niederlage vor dem Landgericht Berlin eingesteckt. In dem Urteil erklärten die Richter neben dem Freundefinder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für rechtswidrig. Facebook dürfe sich kein umfassendes kostenloses Nutzungsrecht an Profilinhalten einräumen lassen. Vielmehr blieben die Mitglieder Urheber ihrer erstellten Inhalte.

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