Neue Nutzeroberfläche
Apple TV: Dritte Generation bringt Full HD und iCloud
Apple hat eine neue Version seiner Set-Top-Box Apple TV vorgestellt. Die dritte Generation der Streaming-Box kann nun auch Filme in Full HD (1080p) wiedergeben, die sich der Nutzer jetzt auch direkt aus dem Online-Speicher iCloud laden kann. Zudem wurde die Bedienoberfläche überarbeitet.
Nutzer können dank iCloud-Anbindung über Apple TV nicht nur auf Filme und TV-Serien zugreifen, sondern auch auf ihre iTunes Playlisten oder ihre in der Wolke gespeicherten Fotos. "Die Leute werden es lieben, Filme und TV-Serien in 1080p über das neue Apple TV zu streamen; und Fotos sehen fantastisch aus, wenn sie in maximaler Auflösung auf dem TV angezeigt werden", sagt Phil Schiller, Senior Vice President Worldwide Marketing von Apple.
Ab 16. März verfügbar
Die Nutzeroberfläche ist an Apples Betriebssystem iOS angelehnt, bietet aber nicht das klassische iOS-Startmenü. Die Bedienoberfäche wurde laut Apple insgesamt vereinfacht und soll nun schnellen Zugriff auf alle Funktionen bieten. "Mit seiner neuen, auf Icons basierenden Benutzeroberfläche und mit der Möglichkeit, auf gekaufte Filme, TV-Serien und Musik direkt aus der iCloud zuzugreifen, ist die Bedienung von Apple TV einfacher denn je", fügt Schiller hinzu.
Die neue Apple TV-Version wird zeitgleich mit dem dritten Apple iPad am 16. März in den Handel kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung lautet 109 Euro. Apple TV benötigt mindestens iTunes 10.5, ein WiFi- oder Ethernet-Netzwerk und einen HD-Fernseher sowie ein HDMI-Kabel, das seperat erworben werden muss. Nutzer der zweiten Generation von Apple TV erhalten die neue Software-Oberfläche ab sofort als Update.
Einen ausführlichen Testbericht zu Apple TV (1. Generation) finden Sie auf netzwelt.


Anlässlich der September-Keynote stellte Apple-Chef Steve Jobs im kalifornischen Cupertino eine neue Version der Set-Top-Box AppleTV vor. Das Gerät ist viermal kleiner als das Vorgängermodell und setzt gänzlich auf Inhalte, die vom heimischen Rechner oder aus dem Internet als Stream bereitgestellt werden.
Apple TV wird mit iCloud verbunden: Dank der neuen Software für die zweite Generation der TV-Settop-Box lassen sich gekaufte Sendungen auf anderen iOS-Geräten erneut herunterladen.
Mail, Kontakte, Kalender, Find My iPhone und iWork: Diese Anwendungen sind in der Web-Version der iCloud integriert. Apple macht die Beta-Version des Internet-Speicherdiensts inzwischen für Entwickler zugänglich.
Spätestens seit der Vorstellung des iPhone 4S ist klar, dass Tim Cook Steve Jobs nicht allein ersetzen will. Vielmehr treten einige Manager stärker ins Rampenlicht, die bisher im Schatten des Vordenkers standen. Netzwelt stellt die Köpfe hinter den Produkten kurz mit Bild vor.
Seit Kurzem steht die iCloud allen Apple-Nutzern offen. Sie ermöglicht das automatische Synchronisieren unter anderem von Apps oder Musik auf sämtlichen Apple-Geräten eines Nutzers. Bald möchte der iPhone-Hersteller die Funktionalität noch erweitern.
Apples iOS und iTunes liegen ab sofort in neuen Versionen bereit. Grund ist die Vorstellung des neuen iPads in San Francisco.
Die Gerüchte um ein Billig-iPhone wollen nicht verstummen. Apples Marketing-Chef Phil Schiller sieht in einem solchen Gerät aber keine Zukunft.




