Verbindung zwischen VoIP und klassischem Mobilfunk

Sipgate: Ende 2012 startet das Mobilfunk-Angebot

Sipgate ist einer der größten VoIP-Anbieter und natürlich auch auf der diesjährigen CeBIT mit einem eigenen großen Stand vertreten. Im Rahmen der weltgrößten Messe für Informations- und Kommunikationstechnologie kündigte das Düsseldorfer Unternehmen an, spätestens ab Ende 2012 eigene SIM-Karten auszugeben.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1E-Plus stellt das Netz
  2. 2Inklusive Freivolumen
  3. 3Fazit

Im Vergleich zur klassischen Telefonie hat VoIP enorme Vorteile: Zum Beispiel können sich Nutzer mit einem beliebigen Endgerät einwählen, unabhängig von ihrem aktuellen Aufenthaltsort - lediglich ein Internetzugang ist notwendig. Die Popularität von Skype, FaceTime und anderen zeigt deutlich, wie wichtig VoIP bereits ist.

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E-Plus stellt das Netz

Besonders der Düsseldorfer Anbieter Sipgate hat sich im Bereich VoIP sowohl bei privaten als auch gewerblichen Kunden einen Namen gemacht - gerade auch, weil er mit speziellen Apps auf fast jedem Betriebssystem vertreten ist und sich über den freien SIP-Standard über zahllose Tischtelefone direkt ansprechen lässt.

Im Vorfeld der diesjährigen CeBIT kündigte Sipgate an, trotz des Erfolgs seiner VoIP-Plattform bald als vollwertiger Mobilfunk-Anbieter auftreten zu wollen: In Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber E-Plus will Sipgate eigene SIM-Karten ausgeben, die zunächst Kunden von "sipgate team" erhalten sollen. Mit dem Angebot können beliebige Handys zum Sipgate-Telefon umfunktioniert werden, das unter der gleichen Nummer erreicht werden kann - dies gilt auch für den eigenen SIP-Anschluss im Browser oder ein entsprechendes Tischtelefon.

Inklusive Freivolumen

Die Abrechnung von Telefonaten, Faxen und SMS beziehungsweise MMS erfolgt dann über eine einheitliche Rechnung, egal ob am PC oder mit dem Handy telefoniert wurde. Um für Freunde, Familie und andere Personen möglichst günstig erreichbar zu sein, plant Sipgate, neben einer Mobilfunk- auch eine Festnetz-Nummer für jede eigene SIM-Karte auszugeben.

Ein Problem dürfte es allerdings mit dem mobilen Surfen geben, sofern Kunden das SIM-Angebot von Sipgate nutzen: Zwar will der Anbieter den kommenden Sprachtarif mit ausreichend Freivolumen ausstatten, um unterwegs E-Mails abrufen und gelegentlich surfen zu können. Allerdings eignet sich das Mobilfunknetz von E-Plus dazu nur bedingt, da der Ausbau der beiden Technologien HSDPA und HSPA für schnelle Verbindungen mit bis zu 42 MBit/s deutlich hinter der Konkurrenz zurückliegt.

Fazit

Über Erfolg oder Misserfolg des neuen Angebots dürfte vor allem entscheiden, wie einfach neue SIM-Karten in der Admin-Konsole von sipgate bereitgestellt und verwaltet werden dürfen. Die Vorschau, die der Anbieter auf der CeBIT in Halle 13 präsentiert hat, sieht jedenfalls schon sehr durchdacht und vielversprechend aus.

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