Kraftpaket für 1.400 Euro

Für Klang-Fetischisten: AV-Receiver Yamaha RX-A 2010 im Test

Yamahas neue AV-Receiver-Flotte soll vor allem beim Klang punkten. Dafür spendierten die Japaner den Geräten eine professionelle Klangregelung und gleich neun Endstufen. Netzwelt bat den 1.400 Euro teuren Yamaha RX-A 2010 in den Hörraum und ins Messlabor. 

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Yamaha RX-A 2010: Frontseite - Schwerer Brocken: Der Yamaha RX-A 2010 kommt auf Abmessungen von 19,1 x 43,5 x 44,5 cm (H x B x T) und bringt 17 Kilo auf die Waage. (Bild: netzwelt)
Schwerer Brocken: Der Yamaha RX-A 2010 kommt auf Abmessungen von 19,1 x 43,5 x 44,5 cm (H x B x T) und bringt 17 Kilo auf die Waage. (Bild: netzwelt)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Technik und Einstellmöglichkeiten
  2. 2Multimedia und Videoverarbeitung 
  3. 3Stereo-Hörtest 
  4. 4Surround-Hörtest
  5. 5Fazit: Großer Wurf

Technik und Einstellmöglichkeiten

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Yamahas neue Receiver der Aventage-Baureihe sind nicht überall erhältlich, sondern nur bei vom Hersteller geschulten Fachhändlern. Der in Schwarz und Silber bestellbare Yamaha RX-A 2010 kostet laut Liste 1.400 Euro und soll sich klanglich deutlich von den Vorgängermodellen abheben.

Dazu hat Yamaha beispielsweise neun Endstufen eingebaut, die eine enorme Flexibilität ermöglichen - bis zu drei Zonen sind beschallbar. Hinzu kommen noch komplexe Akustiksimulationsprogramme, die sogar beim Lauschen mit Kopfhörern aktiv sein können.

Besonders beeindruckend fand die Redaktion aber die einzigartigen Set-Up-Einstellmöglichkeiten. So ist es zum Beispiel möglich, die beiden Subwoofer-Ausgänge getrennt voneinander zu konfigurieren, also Phase, Entfernung und EQ. Sogar die stereophone Ansteuerung - links/rechts oder vorne/hinten - ist möglich, was beim Lösen von Raumakustikproblemen sehr hilfreich sein kann.

Weiterhin bietet der Japaner durch seinen selten vorkommenden semi-parametrischen Equalizer weitere Möglichkeiten der Feinjustierung. Einziger Kritikpunkt: Die Distanzeinstellung zwischen den Lautsprechern könnte noch etwas präziser sein, weil nur Fünf-Zentimeter-Schritte drin sind. Nach dem Einmessen stehen drei EQ-Modi bereit, wobei netzwelt besonders von der Einstellung "Front" beeindruckt war. Hier wird der Klang von Center und Surround-Lautsprechern an den Sound der Frontboxen angepasst. 

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