Leicht zu merken

Sicherheitsrisiko: Die zehn beliebtesten Passwörter

Das weltweit beliebteste Passwort in internationalen Unternehmen ist wenig kreativ und lautet wenig überraschend "Password1". Das Sicherheitsunternehmen Trustwave hat in seinem Global Security Report 2012 die meist genutzten Passwörter zusammengestellt.

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Die Liste der beliebtesten Passwörter in internationalen Unternehmen zeugt von wenig Kreativität:

  • Password1
  • welcome
  • password
  • Welcome1
  • Password2
  • 123456
  • Password01
  • Password3
  • P@ssw0rd
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Hacker können einfache Passwörter erraten

Variationen von "Password" machen fünf Prozent der Zungangscodes aus, verschiedene Formen von "Welcome" immerhin noch 1,3 Prozent. "Password1" belegt den ersten Platz, weil es Mindestanforderungen erfüllt, wie einen Großbuchstaben, eine Zahl sowie eine bestimmte Anzahl an Zeichen zu enthalten.

Dabei ist klar, dass die geringe Komplexität Hackern den Zugriff auf Daten erleichtert. Die häufigste Art, sich Zugang zu geschützten Computern und Netzwerken zu verschaffen, besteht darin, das Passwort zu erraten, schreibt die US-amerikanische Technikseite Newsfactor. Eine weitere Studie hat ergeben, dass in Deutschland recht freizügig mit Passwörtern umgegangen wird.

Google plant indes, einen Passwort-Generator für seinen Webbrowser Chrome anzubieten. Dieser soll für Webseiten ein Passwort vorschlagen, der Rest sei normales Passwort-Management. Die Software soll zu mehr Sicherheit im Netz verhelfen, weil Nutzer häufig einfache, leicht zu merkende Passwörter auf gleich mehreren Webseiten nutzen.

Schadhafte Mails meisten meist morgens versandt

Im aktuellen Global Security Report 2012 von Trustwave wurde weitere Sicherheitstrends untersucht. Dabei wurde etwa herausgefunden, dass Franchise-Unternehmen ein neues beliebtes Ziel von Hackern sind. Grund dafür sei, dass dasselbe IT-System in mehreren Läden genutzt werde. Fast 90 Prozent der Angriffe würden auf persönliche Daten zielen, etwa auf Kreditkarteninformationen.

Trustwave zufolge würden die meisten schadhaften E-Mails zwischen 8 und 9 Uhr morgens Eastern Time gesendet, also zwischen 14 bis 15 Uhr unserer Zeit. Nur 16 Prozent der Unternehmen würden selbst bemerken, dass sie angegriffen wurden. Auch der Security-Hersteller G Data zeigt in einer anderen Studie, dass viele Internetnutzer nicht umfassend über die Risiken beim Surfen im Internet informiert sind

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