Wenn die Kaffee-Maschine sich Malware einfängt

Verkehrte Netzwelt: Die totale Sabotage

Cloud Computing, Mobilgeräte, USB-Sticks oder der Desktop-PC, sie alle gelten in Unternehmen als Einfallstor für Viren, Würmer und Trojaner. Doch die größte Gefahr für die deutsche Wirtschaft kommt erst jetzt - und die steht in der Küche.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 11. Stuxnet - der kleine Lauschangriff
  2. 22. Stuxnet - Das Mitarbeiter-Profil
  3. 33. Stuxnet - Die kleine Sabotage
  4. 44. Stuxnet - Die totale Sabotage

Der Tag ist gekommen, vor dem Experten seit Langem warnen. Die Kaffeemaschine mit Fernwartung ist da. Sierra Wireless stellt der Nestlé Nespresso SA, "dem weltweiten Pionier und Marktführer für portionierten Gourmet-Kaffee", eine "umfassende Cloud-Plattform zur Verfügung". Damit lässt sich die Kaffeemaschine per Fernwartung steuern. Und das bereitet Sicherheitsexperten Sorgen. Denn jedes Gerät mit Anschluss an Mobilfunknetz oder Internet ist ein Risiko. Vor allem, seit es Schadcode wie Stuxnet gibt.

Man wird einwenden, dass man mit einer Kaffeemaschine nicht viel Schaden anrichten kann. Irrtum.

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Hier kommen vier Szenarien, die zeigen, wie gefährlich die Espresso-Revolution für deutsche Unternehmen werden kann. Stuxnet ist wieder da.

1. Stuxnet - der kleine Lauschangriff

In der Kaffeeküche werden oft die interessantesten Gespräche geführt. Damit die Schnüffler von der Konkurrenz auch was davon haben, sind Kameramodule und Mikrofone in die Kaffeemaschine eingebaut. Die Mikrofone könnten oben auf der Tassenablage integriert sein, die Kameraobjektive im "O" des Nespresso-Schriftzuges oder sonst wo versteckt. Immer wenn zwei Kollegen in der Küche eine kleinen Plausch haben, startet die Aufzeichnung.

Am Ende des Tages, wenn der letzte Kollege die Kaffeemaschine ausschaltet, werden die Daten ganz diskret weiter geschickt.



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