Apple iPad Test

In der Praxis: Starker Akku und schnelle CPU

Besonders beeindruckt hat Steve Jobs bei der Vorstellung des iPad mit der Tatsache, dass es mit zehn Stunden deutlich länger läuft als aktuelle Netbooks. Die Standby-Zeit liegt bei weit mehr als zwei Wochen. Die Angaben bestätigten sich Im Test. Nach einem typischen Mix aus Video-Betrachtung und Surfen über knapp fünf Stunden bei mittlerer Helligkeit standen noch 42 Prozent der Akku-Leistung zur Verfügung. Damit erreicht das iPad in der Tat eine beeindruckende Energieeffizienz.

Zeitungen auf dem iPad: Bei der Keynote stellte Firmenboss Steve Jobs die Qualitäten des iPads als Zeitungsersatz heraus. (Bild: Apple)
Zeitungen auf dem iPad: Bei der Keynote stellte Firmenboss Steve Jobs die Qualitäten des iPads als Zeitungsersatz heraus. (Bild: Apple)
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Das iPad läuft nicht nur länger als viele Netbooks, die üblicherweise bei drei bis fünf Stunden liegen - das iPad übertrifft auch aktuelle Mac-Notebooks bei der Batterielaufzeit. Dafür ist auch die verbaute CPU mitverantwortlich: Im iPad steckt der A4 genannte Prozessor, den Apple selbst entwickelt hat. Und hier ist Apple ein Meisterstück gelungen: Obwohl die CPU augenscheinlich nur sehr wenig Energie verbraucht, öffnen sich Programme beeindruckend schnell und Videos werden ohne nervige Unterbrechungen abgespielt. Auch aufwändige Spiele aus dem App-Store laufen rucklerfrei. Ob der A4 aus mehreren Kernen besteht oder was genau dahinter steckt, verrät Apple aber nicht.

Mitgelieferte Software

Auf dem iPad sind die üblichen Programme vorinstalliert, die man auch vom iPhone kennt: Neben Safari (Browser), Kalender und Kontakten sowie dem YouTube-Player findet man auf dem Gerät auch Google Maps. Dafür hat das iPad einen GPS-Chip integriert, der ebenso wie das iPhone Assisted-GPS (A-GPS) bietet. Die Bestimmung des Standort funktioniert damit aber nur mit UMTS wirklich zuverlässig.

Apple hat diese Standard-Apps glücklicherweise an die Größe des iPad angepasst: In den Kontakten kann man jetzt direkt den Inhalt einer Visitenkarte anzeigen, im Kalender einzelne Einträge direkt editieren. Damit nutzt Apple den zusätzlichen Platz vernünftig aus. Auffällig ist, dass man an vielen Stellen ein neu gestaltetes Dropdown-Menü eingebaut hat: Es legt sich wie bei vollwertigen Betriebssystemen über das jeweilige Fenster. Praktisch ist das vor allem in Mail, wo man damit direkt zwischen mehreren Mails hin- und herspringen kann.

Besonders gut nutzt das Apple iPad die zusätzlichen Zoll für Fotos und Videos: Das iPad-iPhoto ist dem iPhone-Pendant weit überlegen. In den Alben kann man sehr intuitiv hin- und her-sliden mit Hilfe der bekannten MultiTouch-Gesten. Das Aufklappen und Schließen von Alben gelingt damit recht einfach. Auf einer Weltkarte wertet das iPad übersichtlich die Geo-Tags in den Fotos aus und zeigt passende Alben an.


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