Zwischen MacBook und iPhone

Apple iPad im Test: Der erste Tablet-PC aus Cupertino

Apple ist bekannt für innovative Produkte, bei denen Software und Hardware perfekt aufeinander abgestimmt sind. In der Vergangenheit feierte das Unternehmen Erfolge bei mobilen Geräten jeder Art - vom großen All-In-One-Rechner über Notebooks bis hin zum kleinen Smartphone, dem iPhone. Eine Lücke im Portfolio, die für Branchen-Insider eigentlich überhaupt keine Lücke ist, soll nun das iPad schließen.

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Wie ein übergroßes iPhone: Mit dem iPad stößt Apple in neue Nischen vor. (Bild: Apple)
Wie ein übergroßes iPhone: Mit dem iPad stößt Apple in neue Nischen vor. (Bild: Apple)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Weder iPhone noch Mac-Tablet
  2. 2Verarbeitung: Solider Handschmeichler
  3. 3Ausstattung: Viel Speicher und UMTS
  4. 4In der Praxis: Starker Akku und schnelle CPU
  5. 5Mitgelieferte Software
  6. 6iWork für Geschäftskunden und erhältliches Zubehör
  7. 7Zusätzliche Software aus dem App-Store
  8. 8Bücher und Zeitungen auf dem iPad
  9. 9Fazit
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Die Vorstellung wurde gefeiert, als erfinde Apple das Rad neu: Gezielt heizte Apple-CEO Steve Jobs die Begeisterung der Zuhörer beim Launch-Event an und zeigte dann sein neuestes Spielzeug: Das iPad sieht aus wie ein zu groß geratenes iPhone. Obwohl man mit dem Tablet-Computer nicht telefonieren kann, läuft auf ihm ein abgewandeltes iPhone-Betriebssystem.

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Weder iPhone noch Mac-Tablet

Bisher ist Apple hauptsächlich erfolgreich mit zwei Produktlinien: Einerseits verkauft sich das iPhone sehr gut und eröffnet mit den darauf laufenden Apps einen Milliarden-Markt. Gleichzeitig erfreuen sich die Mac-Notebooks immer größerer Beliebtheit und gewinnen stetig Marktanteile. Apple platziert die neueste Entwicklung nun genau zwischen beiden Linien: Das iPad ist weder ein Smartphone wie das iPhone, noch ein vollwertiger Mac.

Damit versucht Apple, einen neuen Markt selbst zu schaffen: Menschen, denen ein Notebook mit einem 13-Zoll-Bildschirm oder mehr immernoch zu groß für den täglichen Einsatz ist, sollen künftig zum iPad greifen. Denn der Umgang mit dem iPhone macht zwar Spaß - für das bequeme Surfen im Internet auf dem Sofa ist das schicke Gadget aber schlicht zu klein.

Hier setzt das iPad an: Mit einem Bildschirm von knapp 9,7-Zoll ist es so groß wie herkömmliche Netbooks, die zwischen 7,5 und 10 Zoll groß sind. Die Verkaufspreise für das iPad beginnen bei 499 US-Dollar und enden bei 829 Dollar für das Topmodell. Die Preise für Deutschland sind noch nicht bekannt, dürften aber jedoch deutlich über den umgerechneten USD-EUR-Preisen liegen.



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