App zunächst nur für iPhone, iPad und iPod touch

Skoobe: Verlage starten E-Book-Bibliothek

Die Verlagsgruppen Random House, Holtzbrinck und arvato haben eine E-Book-Bibliothek auf den Markt gebracht. Skoobe heißt die Anwendung, was rückwärts gelesen übrigens E-Books ergibt. Für die ersten 10.000 Abonnenten wird ein interessantes Startpaket angeboten.

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Mit der Skoobe-App können auch ohne Abo alle verfügbaren Bücher angelesen werden. (Bild: Skoobe)
Mit der Skoobe-App können auch ohne Abo alle verfügbaren Bücher angelesen werden. (Bild: Skoobe)
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Die ersten Mitglieder können für 9,99 Euro monatlich bis zum 1. März 2013 beliebig viele E-Books ausleihen. Dabei können maximal fünf Titel gleichzeitig im virtuellen Bücherregal stehen, wie das Unternehmen mitteilte. Nach Ende des Einführungsangebots können monatlich zwei neue Bücher ausgeliehen werden.

Android-App soll in diesem Jahr folgen

Die App ist grundsätzlich kostenlos und auch ohne Abo können alle verfügbaren Bücher angelesen werden. Derzeit steht Skoobe als App für iPhone, iPad und iPod touch zur Verfügung. Die ausgeliehenen Bücher können auf bis zu drei Geräten gleichzeitig gelesen werden. Eine Android-Version soll noch in diesem Jahr erscheinen. 

Skoobe bietet Zugang zu Büchern von mehr als siebzig Verlagen, darunter Fischer, Goldmann, Heyne, Kiepenheuer & Witsch, Lübbe und Rowohlt. Zudem sei die Plattform offen für alle Verlage. Die Auswahl der Bücher umfasst unterhaltende Literatur, Sachbücher, Ratgeber sowie Kinder- und Jugendbücher.

Bücher von über 70 Verlagen im Angebot

Besonderer Wert wurde auf die Möglichkeiten zum Stöbern und einer gezielten Orientierung innerhalb der App gelegt: Bücher sind nach Genre sortiert, Neuerscheinungen werden ständig aktualisiert, Empfehlungen der Redaktion und eine Liste der beliebtesten Bücher bei Skoobe erleichtern das Finden von neuen Leseentdeckungen. Zudem finden sich ausführliche Informationen zum Buch und Autor.

Im Unterschied zum Ausleihen in einer Online-Bibliothek stehen nach einem Kauf in E-Book-Stores digitale Bücher dauerhaft zur Verfügung, bei Kobo zum Beispiel. Amazon verkaufte 2011 erstmals mehr E-Books als Taschenbücher. Im Netz finden sich auch kostenlose E-Books.

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