Millionen Songs zum Hören, aber nicht Besitzen

Sonntagsfrage: Welchen Musikstreaming-Dienst nutzen Sie?

Musikstreaming-Dienste bieten eine Unmenge an Songs, die überall und teilweise auch offline angehört werden können. Auf den Besitz einer Single oder eines Albums muss dabei jedoch verzichtet werden. Hat das Konzept Sie überzeugt? Welchen Streaming-Dienst nutzen Sie?

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Streaming-Angebote bieten Zugang zu mehreren Millionen Song-Titeln, wobei die Nutzer auf den Besitz eines Albums verzichten. (Bild: sxc.hu)
Streaming-Angebote bieten Zugang zu mehreren Millionen Song-Titeln, wobei die Nutzer auf den Besitz eines Albums verzichten. (Bild: sxc.hu)
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Per Webdienst streamt der Nutzer Songs oder auch ganze Alben auf den Heimrechner oder das Smartphone. Für die Auswahl von Millionen von Songs bieten manche Dienste für mobile Geräte auch die Offline-Nutzung an, auf den Besitz einer Single oder eines Albums müssen Nutzer jedoch verzichten."Es gibt keine Erfordernis, Musik zu kaufen oder illegal herunterzuladen", sagt Rdio-Manager Scott Bagby im netzwelt-Interview. Rdio ist der Streaming-Dienst der Skype-Gründer. Besonderheit ist hier die gute Anbindung an Soziale Netzwerke.

Digitalisierung des Musikmarkts

Eine Bedrohung für den traditionellen Musikmarkt sieht Bagby indes nicht. "Es ist ein Übergang. Als die Leute Kassetten kauften, haben sie nicht mehr so viele Schallplatten gekauft. Als Leute begannen, CDs zu kaufen, haben sie nicht mehr so viele Kassetten gekauft", sagt Bagby. Außerdem würden die Musiklabels den Löwenanteil der Erlöse der Musikstreaming-Dienste erhalten. Auch Sony Music International-Chef Edgar Berger erklärte kürzlich, dass digitale Verkäufe den Absatzrückgang bei physikalischen Tonträgern auffingen.

Welchen Musik-Streaming-Dienst nutzen Sie?

1. Simfy 2. Juke 3. Deezer 4. Rdio 5. Ich nutze das Internetradio last.fm. 6. Ich nutze ein anderes Angebot. 7. Weiß nicht, was sagen die anderen? 8. Keinen, ich halte nichts von Musikstreaming-Diensten. 9. Gar keinen. Ich bevorzuge physikalische Tonträger.

In Deutschland sind derzeit unter anderem folgende Dienste verfügbar: Simfy bietet nach eigenen Angaben Zugriff auf über 16 Millionen Songs. Es lassen sich Playlisten und Favoriten anlegen, Freunde einladen und Musik mit Freunden in Social Networks teilen. Der Dienst Juke wird von der Media Saturn-Gruppe angeboten. Insgesamt rund 15 Millionen Songs stehen zur Auswahl. Der französische Musikstreaming-Anbieter Deezer bietet eine hohe Bitrate. 

Ein etwas anderes Angebot bietet zum Beispiel last.fm. Das Internetradio passt die Wiedergabeliste an die vom Nutzer gesuchten Künstler an. Es werden daher nicht nur die gewünschten Songs, sondern auch andere Vertreter des Genres zufällig abgespielt.  Verschiedene Dienste bieten zudem kostenlose Testabos, die in einigen Fällen rechtzeitig gekündigt werden müssen.

Und Sie? Hat Sie das Konzept des Musikstremings überzeugt? Welchen Dienst nutzen Sie? Stimmen Sie ab und diskutieren Sie mit anderen Lesern und der netzwelt-Redaktion im Forum.

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