Neues Flaggschiff-Modell

HTC Velocity 4G im Test: Stark auch ohne LTE

HTC positioniert sich wieder einmal als Trendsetter im Mobilfunkbereich. Zusammen mit Vodafone bringt der taiwanische Hersteller mit dem HTC Velocity 4G das erste LTE-fähige Smartphone nach Deutschland. Aber auch abgesehen von LTE ist das Mobiltelefon mehr als einen Blick wert und schwingt sich zum Flaggschiffmodell auf.

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HTC Velocity 4G: HTC betätigt sich erneut als Trendsetter. Mit dem Velocity 4G stellt der Hersteller eines der ersten verfügbaren LTE-Smartphones vor. Doch auch abseits des ultraschnellen Mobilfunks hinterlässt das Velocity Eindruck. Zum Video: HTC Velocity 4G

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Surferlebnis
  2. 2Einschränkungen im LTE-Netz
  3. 3Top-Kamera, schwacher Klang
  4. 4Akku knapp dimensioniert
  5. 5Fazit
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Das HTC Velocity 4G hätte HTC auch unter dem Namen Sensation XL vermarkten können. Die optischen Unterschiede zum aktuellen Android-Flaggschiffmodell sind gering. Das Display ist mit 4,5 statt 4,7 Zoll einen Tick kleiner, insgesamt wirkt das Velocity 4G zudem kompakter. Dank dieser Bauweise liegt das Smartphone trotz des unhandlichen Formats gut in der Hand. Geschmackssache ist aber das vergleichsweise hohe Gewicht von rund 164 Gramm.

Von den "inneren Werten" her ähnelt das Modell dagegen eher dem 4,3 Zoll großen HTC Sensation XE. So weist das Velocity 4G beispielsweise einen Dual-Core-Prozessor auf und bietet die Möglichkeit, Videos in Full-HD aufzunehmen - Eigenschaften, die das Sensation XL schmerzlich vermissen ließ. Auch die Auflösung des Displays ist beim Velocity 4G mit 960 x 540 Pixeln höher als beim Sensation XL.

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Surferlebnis

Wer in einer Region mit LTE-Netz wohnt, wird im 4G-Datennetz ein Surferlebnis erfahren, das seinesgleichen sucht. YouTube-Videos flutschen förmlich durch das Mobilfunknetz - von Unterbrechungen oder Buffering keine Spur. Auch Webseiten laden in wenigen Sekunden und selbst an Knotenpunkten surft der Nutzer quasi mit WLAN-Geschwindigkeit - davon konnte netzwelt sich bereits bei der Vorstellung des HTC Velocity 4G in Düsseldorf überzeugen. Schade, dass LTE noch nicht flächendeckend verfügbar ist.

Aber auch im 3G-Netz oder via WLAN macht das Surfen mit dem HTC Velocity 4G Spaß. Webseiten bauen sich auch hier schnell auf. Besonders im Sunspider-Benchmark macht das LTE-Handy eine gute Figur: Es absolviert den Test in 2.410 Millisekunden und liegt damit nur knapp hinter dem Apple iPhone 4S und dem Galaxy Nexus. Im Browserbenchmark ist der Abstand dagegen deutlicher: Das HTC Velocity 4G erreicht hier nur einen mittelmäßigen Wert von durchschnittlich 44.830 Punkten. Das Galaxy Nexus und das iPhone 4S erzielen doppelt so hohe Werte. Bei alltäglichen Aufgaben ist aber dank des 1,5-Gigahertz-Dual-Core-Prozessors kein Unterschied zu anderen Highend-Smartphones zu bemerken.

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